Schwarze Hose passé

Spott für neue Schiri-Outfits: "Schlafanzug"

Leverkusen
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Die Offiziellen beim Leverkusen-Spiel.

Berlin - Den „Mann in Schwarz“ gibt es nur noch selten. Die Schiedsrichter im modernen Fußball tragen buntfarbige Trikots. Ob rot, gelb, grün oder blau - vieles ist mittlerweile möglich. Jetzt ist auch die schwarze Hose passé.

Konsens war bis jetzt immer eine schwarze Hose. Seit dem Start in die neue Saison der Champions League ist auch das anders. Die Unparteiischen liefen bei allen Spielen der Gruppenphase in weiß-grauen Hosen auf. Das gab es noch nie. Dazu trugen sie teilweise blaue Hemden und Stutzen.

Die Twitter-Gemeinde zeigte wenig Verständnis für die gewagte Farbkombination. Sogar vom „Schlafanzug“-Dress war die Rede. Die Europäische Fußball-Union (UEFA) habe das gewöhnungsbedürftige Outfit auf Anregung eines Sportartikelherstellers (Adidas) eingeführt, teilte ein UEFA-Sprecher der Nachrichtenagentur dpa mit. Es sei zunächst nur für die aktuelle Champions-League-Spielzeit vorgesehen.

In der Bundesliga soll sich an der Kleidung der Unparteiischen nichts ändern. Die Kombi Blau-Weiß-Blau oder Schwarz-Weiß-Schwarz wird in Deutschlands Stadien also so schnell nicht zu sehen sein. Es gilt nach wie vor: Der Aufzug der Referees muss sich von den Trikots der Spieler unterscheiden. In der Partie Dortmund gegen den FC Arsenal trug der Schiedsrichter ein ähnliches Blau wie die Arsenal-Profis.

dpa

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