Erstes Training unter Applaus

Effenberg stellt sich in Paderborn vor: "I am the new one"

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In Paderborn habe er sich von Anfang an wohl gefühlt, verrät Effenberg bei seiner Vorstellung.

Paderborn - Der frühere Nationalspieler Stefan Effenberg hat am Mittwoch beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn seinen ersten Job als Cheftrainer angetreten.

Mit einer Verspätung von wenigen Minuten hat Chefcoach-Novize Stefan Effenberg am Mittwochnachmittag seine Trainingsarbeit beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn aufgenommen. Die erste Einheit unter Anleitung des ehemaligen Nationalspielers verfolgten gut 500 bis 600 Zuschauer, die Effenberg, seinen neuen „Co“ Sören Osterland und das Team mit Applaus begrüßten. Auch zahlreiche Medienvertreter verfolgten Effenbergs Premierenauftritt.

Der Nachfolger des am 6. Oktober beim Bundesligaabsteiger beurlaubten Markus Gellhaus schickte die Mannschaft des aktuellen Tabellen-15. zunächst zum Aufwärmen und zu einer Laufeinheit. Dann hielt er eine kurze Ansprache. „Höchste Priorität“ hat für Effenberg das erste Pflichtspiel an diesem Freitag (18.30 Uhr/Sky) gegen Eintracht Braunschweig.

Vor seiner ersten Einheit präsentierte sich der 47-Jährige bei seiner Vorstellung im Presseraum der Paderborner Arena gewohnt selbstbewusst und locker.

„I am The New One“, sagte Effenberg in Anspielung auf die Vorstellung von Jürgen Klopp beim FC Liverpool am vergangenen Freitag und gab hohe Ziele mit dem aktuellen Tabellen-15. aus: „Wir werden den Blick immer nach vorne richten, nie zur Seite oder nach hinten. Die ersten zehn Spiele zählen nicht. Wir fangen hier ganz neu an. Die Qualität ist vorhanden.“

Die gesamte Pressekonferenz mit Stefan Effenberg im Ticker zum Nachlesen.

Seinen Vertrag beim Provinzklub bis 30. Juni 2017 habe der frühere Weltstar „mit voller Überzeugung unterschrieben“. Er sei „nicht hier, wenn ich nicht vom Erfolg überzeugt wäre“, fügte er hinzu.

Präsident Wilfried Finke zeigte sich überzeugt seiner Entscheidung für den „Tiger“: „Als der Name Effenberg zu mir gedrungen ist, war ich geradezu euphorisiert. Von seiner Qualität hat es in Deutschland nicht so viele Fußballer gegeben. Er ist der richtige Trainer zum richtigen Zeitpunkt. Nur Alphatiere eignen sich zur Führung einer Gruppe.“

sid/ dpa

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