Noch Coach beim FSV Frankfurt

Offiziell: Oral trainiert ab Sommer den Karlsruher SC

Von Frankfurt nach Karlsruhe: Tomas Oral trainiert in der kommenden Saison den KSC.
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Von Frankfurt nach Karlsruhe: Tomas Oral trainiert in der kommenden Saison den KSC.

Karlsruhe - Tomas Oral wird erwartungsgemäß neuer Trainer des Karlsruher SC. Er folgt bei den Badenern im Sommer auf Markus Kauczinski. Aktuell arbeitet Oral für den FSV Frankfurt.

Tomas Oral wird in der kommenden Saison neuer Trainer des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC. Der bisherige Coach des Liga-Konkurrenten FSV Frankfurt habe beim KSC einen Vertrag bis zum 30. Juni 2019 unterschrieben, teilte der Club am Dienstag mit. Oral wird damit Nachfolger vom Markus Kauczinski, der den Verein am Saisonende auf eigenen Wunsch verlassen wird. Der 42-Jährige habe gezeigt, "dass er unter nicht ganz leichten Bedingungen eine spannende Mannschaft entwickeln kann", sagte Sportdirektor Jens Todt über Oral. Er sei ein Kenner der 2. Liga und ein Förderer junger Spieler. Sein Vertrag beim FSV läuft am Saisonende aus.

"Wir waren auf der Suche nach einem Trainer, der sich mit Leidenschaft einer Aufgabe verschreibt", sagte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther. Die schnelle Verpflichtung von Oral kommt dennoch etwas überraschend. Erst am Samstag hatten die abstiegsgefährdeten Frankfurter nach der 0:4-Niederlage bei Union Berlin die Trennung zum Saisonende bekanntgegeben. Ein Angebot zur Vertragsverlängerung hatte er abgelehnt.

Korkut war ebenfalls als Kandidaten gehandelt worden

Drei Tage später unterschrieb der ehemalige Coach des FC Ingolstadt und RB Leipzig bei den Karlsruhern. Dabei waren in der Vergangenheit vor allem Kauczinskis Co-Trainer Argirios Giannikis und der frühere Hannover-Coach Tayfun Korkut als aussichtsreiche Kandidaten gehandelt worden. Für Giannikis hatten sich auch Teile des Teams öffentlich ausgesprochen. Dennoch: "Wir sind sicher, dass er hervorragend zum KSC passt", sagte Wellenreuther über Oral.

Doch erst mal soll der nun den FSV, den er mal als seinen "Herzensverein" bezeichnet hatte, vor dem Abstieg retten. Vier Punkte trennen die Hessen vom Relegationsrang, am Sonntag kommt es zum schwierigen Heimspiel gegen den Tabellenzweiten SC Freiburg.

dpa

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