Torhüter Trapp verlängert bei Frankfurt bis 2019

Torwart Kevin Trapp verlängert seinen Vertrag in Frankfurt. Foto: Patrick Seeger
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Torwart Kevin Trapp verlängert seinen Vertrag in Frankfurt. Foto: Patrick Seeger

Frankfurt/Main (dpa) - Nach wochenlangen Verhandlungen hat Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt den Vertrag mit Torhüter und Kapitän Kevin Trapp bis zum 30. Juni 2019 verlängert. Der Kontrakt des 24-Jährigen lief ursprünglich bis 2016, Trapp hatte aber eine Ausstiegsklausel für diesen Sommer.

"Ich bin froh, dass die Hängepartie vorbei ist. Wir haben viele Gespräche geführt, das hat mich überzeugt, wie viel Potenzial der Verein hat", sagte Trapp. Die Eintracht hatte seit Wochen darum gekämpft, den früheren U21-Nationalkeeper langfristig an sich zu binden.

"Wir haben mit der Vertragsverlängerung ein Zeichen gesetzt gegen all die, die gesagt haben, dass wir die Leistungsträger nicht halten können", frohlockte Sportdirektor Bruno Hübner, der als nächste große Baustelle nun die Verlängerung des auslaufenden Kontrakts mit Abwehrspieler Carlos Zambrano vor der Brust hat.

Der Durchbruch mit Trapp und dessen Berater gelang bereits am vergangenen Mittwoch, dem 54. Geburtstag Hübners. "Aber dafür habe ich den Geburtstag gerne geopfert", sagte der Sportdirektor. Am Montag sei der Vertrag unterschrieben worden. Dass man die Verlängerung noch vor dem Spiel am Dienstagabend gegen den VfL Wolfsburg verkündet habe, sei auch ein Ausdruck für die Bedeutung Trapps.

Der Schlussmann war bei Borussia Dortmund und RB Leipzig im Gespräch, er stand auch schon im Fokus von Bundestrainer Joachim Löw. In der Hinrunde fehlte der Torhüter lange, nachdem er sich eine Verletzung im Sprunggelenk zugezogen hatte. Bei der 1:4-Niederlage am vergangenen Samstag in Freiburg stand er aber wieder zwischen den Pfosten.

"Wir glauben an sein Potenzial, seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen", sagte Hübner. Ziel sei es, dass Trapp eines Tages als Eintracht-Spieler im Tor der deutschen Nationalelf stehe. Der Keeper gab sich zurückhaltender. "Warum sollte es nicht möglich sein", sagte er. "Aber man muss die Bälle dafür auch fangen und nicht vier Stück kriegen wie in Freiburg."

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