Gesprächsrunden zu Doping-Affäre in Freiburg beginnen

Letizia Paoli leitet die Freiburger Evaluierungskommission. Foto: Patrick Seeger
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Letizia Paoli leitet die Freiburger Evaluierungskommission. Foto: Patrick Seeger

Freiburg (dpa) - In der jüngsten Doping-Affäre hat die Freiburger Evaluierungskommission am Donnerstag mit ihren Gesprächsrunden begonnen. Das Gremium um die Vorsitzende Letizia Paoli traf sich in Freiburg zunächst mit Vertretern des SC Freiburg.

Der Fußball-Bundesligist wurde vertreten durch Präsident Fritz Keller, Vorstand Jochen Saier und einen Vereinssprecher. Zu weiteren Einzelgesprächen werden Vertreter von Deutschem Fußball-Bund, Bund Deutscher Radfahrer (BDR) und des VfB Stuttgart erwartet. Für den Nachmittag ist noch eine reine Kommissionssitzung angesetzt. Schon im Vorfeld hatten die Beteiligten angekündigt, über die Unterredung zunächst Stillschweigen zu vereinbaren.

Hintergrund des Treffens ist die eigenmächtige Vorveröffentlichung von Ergebnissen eines intern noch nicht angenommenen Gutachtens durch ein Kommissionsmitglied Anfang März. Dem Zwischenbericht zufolge sollen der VfB Stuttgart und SC Freiburg in den späten 1970er und frühen 80er Jahren in unterschiedlichem Rahmen Anabolika-Doping betrieben haben. Der BDR steht zudem im Verdacht, organisiertes Doping mit anabolen Steroiden betrieben zu haben. Der VfB und der SC haben sich von möglichen Praktiken distanziert, der BDR verweist auf seinen Anti-Doping-Kampf.

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