Einsprüche abgewiesen

UEFA bestätigt Strafen für Serbien und Albanien

Nyon - Die Europäische Fußball-Union hat die Einsprüche der Fußball-Verbände von Serbien und Albanien gegen die Strafen nach dem abgebrochenen Skandalspiel in der EM-Qualifikation abgewiesen.

Das Berufungsgericht habe den Beschluss bestätigt, das Spiel als ungültig zu werten, teilte die UEFA am Dienstagabend mit. Damit behielten auch die verhängten Strafen ihre Gültigkeit.

Der Kontinentalverband hatte die Partie nachträglich mit 3:0 für Serbien gewertet, gleichzeitig aber den Gastgebern diese drei Punkte wieder abgezogen. Beide Verbände wurden außerdem mit einer Geldstrafe von jeweils 100 000 Euro belegt. Die Serben wurden zudem zu zwei Heimspielen in der EM-Qualifikation ohne Zuschauer verurteilt.

Kurz vor der Halbzeit der Partie am 14. Oktober in Belgrad war es zu Prügeleien zwischen den Profis sowie zwischen Zuschauern und Spielern gekommen. Zuvor war eine Drohne mit einer Fahne mit einer Abbildung Groß-Albaniens per Fernsteuerung ins Stadion geflogen worden.

dpa

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