Wo ist dann der Sinn?

Platini schließt CL-Ausschlüsse für Vereine aus

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UEFA-Präsident Michel Platini mit den Pokalen für die Champions League (l. Damen, r. Herren)

Berlin - UEFA-Präsident Michel Präsident hat eine Verbannung von Clubs aus der Champions League wegen Verstößen gegen das Financial Fairplay ausgeschlossen.

Wenn man "Blut und Tränen" erwartet, werde man enttäuscht werden, sagte der Franzose der Tageszeitung "Le Parisien" (Donnerstag-Ausgabe). "Es wird schwer sein, aber es wird keine Ausschlüsse aus europäischen Wettbewerben geben." Die Europäische Fußball-Union will Anfang Mai die ersten Sanktionen bekanntgeben, über schwere Fälle wird im Juni geurteilt werden. Im Februar hatte die UEFA mitgeteilt, dass 76 Clubs im Rahmen des Finanz-Kontrollsystems genauer überwacht würden.

Die Namen der Clubs hatte die UEFA nicht genannt. Im Fokus sollen vor allem Paris St. Germain und Manchester City stehen, die von den Millionen der Herrscher-Familien von Katar und Abu Dhabi leben. Platini ist sich sicher, dass die Strafen die großen Vereine zum Umdenken zwingen. Laut Strafenkatalog müssen die Clubs mit zu hohen Ausgaben damit rechnen, dass ihre Stars künftig bei Spielen der Champions League oder der Europa League nicht mehr auflaufen dürfen.

Das Financial Fairplay wird seit 2011 angewendet. Ab der laufenden Saison 2013/14 müssen Vereine laut UEFA "sicherstellen, dass sie sich an die Vorgaben halten, kostendeckend zu wirtschaften, d.h. dass sie nicht mehr ausgeben, als sie einnehmen".

dpa

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