UEFA-Cup-Sieger wechselt zu Ailton in die 6. Liga

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Fatih Akyel spielte auch schon in Bochum

Krefeld - Sechstligist KFC Uerdingen will mit Macht zurück in den Profifußball und hat nach “Kugelblitz“ Ailton den nächsten Spieler mit internationaler Erfahrung geholt.

Wie der Krefelder Verein am Donnerstag mitteilte, soll Fatih Akyel nach seiner Vertragsunterschrift rasch das Training aufnehmen. Der 32 Jahre alte Defensivspieler wurde bei der Weltmeisterschaft 2002 mit der Türkei Dritter und gewann zwei Jahre zuvor mit Galatasaray Istanbul den UEFA-Cup. “Diese Verpflichtung ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg, bis 2014 mindestens in die dritte Liga zu gelangen“, sagte der KFC-Vorsitzende Agissilaos Kourkoudialos.

Uerdingen hatte durch die Verpflichtung des ehemaligen Bundesliga- Torschützenkönigs Ailton für Aufsehen gesorgt. Der Brasilianer hat beim KFC einen Vertrag bis Juni 2011. Er konnte wegen einer Handverletzung das Mannschaftstraining aber noch nicht aufnehmen. Für Ailtons geplantes Debüt in der Niederrheinliga am 10. Februar gegen den 1. FC Wülfrath rechnet der KFC mit über 7000 Zuschauern und einem hohen Medieninteresse. Durch die Verpflichtung gewann der Club bereits mehrere Sponsoren. “Wir sind in aller Munde, das bringt den KFC nach vorne“, meinte Kourkoudialos.

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Außer Ailton (219 Bundesligaspiele/106 Tore) verpflichtete der KFC schon die ehemaligen Profis Bastian Pinske, Ersan Tekkan, Erhan Albayrak und Kosi Saka. Jetzt soll auch Akyel Partner von Ailton werden. Akyel, der 64-malige Nationalspieler, war zuletzt beim türkischen Erstligisten Kasimpasa SK aktiv und stand 2004/2005 beim Bundesligisten VfL Bochum unter Vertrag. “Durch Akyel erhoffen wir uns neben der sportlichen Klasse einen gesteigerten Zulauf von türkischen Fans“, sagte KFC-Geschäftsführer Lutz Spendig.

Uerdingen spielte bis 1996 in der Bundesliga, stürzte dann aber in den Amateurbereich ab. In der Niederrheinliga belegt der KFC vor dem Ende der Winterpause den fünften Tabellenplatz und will bei noch drei Nachholspielen und sieben Punkten Rückstand zu Spitzenreiter TuRU Düsseldorf den Aufstieg schaffen.

dpa

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