Mit 88 Jahren

Ungarns legendärer Torwart Grosics verstorben

Gyula Grosics
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Gyula Grosics im Duell mit dem deutschen Stürmer Hans Schäfer im legendären Finale der WM 1954.

Budapest - Ungarns legendärer Torhüter Gyula Grosics, der 1954 in dem mit 2:3 verlorenen WM-Finale gegen Deutschland drei Treffer kassierte, ist tot.

Er starb nach Angaben seiner Familie und des ungarischen Fußball-Verbandes am Freitag im Alter von 88 Jahren. Grosics hatte in den vergangenen Jahren an Herzproblemen gelitten und war erst in dieser Woche in ein Krankenhaus gebracht worden.

Grosics beste Zeiten waren die goldenen 50er Jahre des ungarischen Fußballs. Die „Magischen Magyaren“ hatten bis zu ihrer sensationellen Endspielniederlage 1954 im Berner Wankdorfstadion gegen die DFB-Elf von Sepp Herberger vier Jahre lang kein Spiel verloren.

Der Torhüter, der am 4. Februar 1926 in dem nördlich von Budapest gelegenen Ort Dorog (Drostorf) geboren wurde, bestritt für die ungarische Nationalmannschaft zwischen 1947 und 1962 insgesamt 86 Spiele. Auch 1958 und 1962 stand er in der WM-Auswahl seines Landes zwischen den Pfosten. Zudem gewann der „Black Panther“ 1952 in Helsinki Olympia-Gold.

dpa

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