Rekordtransfer

Jetzt offiziell: Di Maria wechselt zu ManU

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Angel Di Maria.

Madrid - Der Rekordtransfer des argentinischen Vize-Weltmeisters Angel Di Maria vom Champions-League-Sieger Real Madrid zum englischen Fußball-Rekordmeister Manchester United ist perfekt.

Der 26 Jahre alte Offensivspieler kommt für eine Ablöse von 59,7 Millionen Pfund (rund 75 Millionen Euro) nach England und erhält einen Fünfjahresvertrag bei United. Das teilte der Klub am Dienstagabend mit. Die Transfersumme bedeutet einen britischen Rekord und setzt die teure Einkaufstour des früheren Bayern-Trainers Louis van Gaal nahtlos fort.

„Ich bin sehr glücklich über den Wechsel, United ist der einzige Klub, für den ich Real verlassen hätte“, sagte Di Maria: „Louis van Gaal ist ein fantastischer Trainer und ich bin beeindruckt von dem Willen, diesen Klub wieder an die Spitze zu bringen.“ Für van Gaal ist Di Maria „ein Weltklasse-Spieler. Er ist unheimlich schnell und kann den besten Abwehrreihen Furcht einflößen.“

Der Wechsel des bei Real ausgemusterten Di Maria übertrifft deutlich den bislang teuersten Einkauf eines britischen Klubs, 2011 zahlte der FC Chelsea 58,5 Millionen Euro für den spanischen Nationalstürmer Fernando Torres. Auch für die international wenig bekannten Ander Herrera (Bilbao/36 Millionen) und Luke Shaw (Southampton/37,5) zahlte United in diesem Sommer bereits hohe Summen.

Di Maria hatte am Dienstag zunächst die medizinische Untersuchung in Manchester absolviert, anschließend wurde der Wechsel bestätigt. Unter dem neuen Teammanager van Gaal hat der Rekordmeister trotz der Investitionen einen Fehlstart in die Saison der Premier League hingelegt und aus zwei Spielen lediglich einen Punkt geholt.

Schon am Montagmittag hatte Di Marias Real-Teamkollege den offenbar bereits feststehenden Wechsel ausgeplaudert. „Danke für alles, Nudel! Ich wünsche Dir alles Gute - auch wenn es Manchester United ist“, schrieb Alonso auf seinem Twitter-Account. Nudel ist der Spitzname di Marias. Mit dem Wechsel zu United ist Alonso als früherer Profi des FC Liverpool allerdings nicht ganz einverstanden.

SID

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