US-Frauen holen sich mit 5:2 WM-Titel gegen Japan

Die US-Spielerinnen bejubeln mit dem Pokal ihren WM-Sieg. Foto: Bob Frid
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Die US-Spielerinnen bejubeln mit dem Pokal ihren WM-Sieg. Foto: Bob Frid
Abby Wambach freut sich in Vancouver über den Finalsieg gegen das Team aus Japan. Foto: Bob Frid
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Abby Wambach freut sich in Vancouver über den Finalsieg gegen das Team aus Japan. Foto: Bob Frid
US-Spielerin Lauren Holiday feiert ihren Treffer zum 3:0. Foto: Carmen Jaspersen
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US-Spielerin Lauren Holiday feiert ihren Treffer zum 3:0. Foto: Carmen Jaspersen
Tobin Heath (3.v.l.) hat den Treffer zum 5:2-Endstand für die USA gegen Japan erzielt. Foto: Ben Nelms
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Tobin Heath (3.v.l.) hat den Treffer zum 5:2-Endstand für die USA gegen Japan erzielt. Foto: Ben Nelms
Nach dem Spielende fallen sich die US-Frauen in die Arme. Foto: Ben Nelms
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Nach dem Spielende fallen sich die US-Frauen in die Arme. Foto: Ben Nelms
US-Keeperin Hope Solo wurde als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Foto: Bob Frid
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US-Keeperin Hope Solo wurde als beste Torhüterin des Turniers ausgezeichnet. Foto: Bob Frid
Der Konfettiregen gehört bei einer Siegerehrung einfach dazu. Foto: Ben Nelms
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Der Konfettiregen gehört bei einer Siegerehrung einfach dazu. Foto: Ben Nelms

Vancouver (dpa) - Die USA haben sich eindrucksvoll für die Endspiel-Niederlage 2011 gegen Japan revanchiert und sich zum dritten Mal nach 1991 und 1999 den Titel bei der Fußball-Weltmeisterschaft der Frauen gesichert.

Die Amerikanerinnen gewannen im Finale in Vancouver gegen Titelverteidiger Japan souverän mit 5:2 (4:1). US-Spielführerin Carli Lloyd traf vor 53 341 Zuschauern im ausverkauften BC Place Stadion gleich dreimal (3. Minute/5./16.). Lauren Holiday (14.) und die für den VfL Wolfsburg spielende Yuki Ogimi (27.) erzielten vor der Pause die weiteren Treffer. Die Japanerinnen kamen durch ein Eigentor von Julie Johnston (52.) zwar noch einmal auf 2:4 heran, doch Tobin Heath (54.) stellte postwendend den alten Abstand im torreichsten Frauen-Finale der WM-Geschichte wieder her.

Die deutsche Mannschaft hatte am Vortag in Edmonton das Spiel um Platz drei mit 0:1 nach Verlängerung gegen England verloren und bereits die Heimreise angetreten.

Durch ihren Dreierpack im Finale schloss die wie aufgedreht spielende 32 Jahre alte Lloyd, die im Endspiel vor vier Jahren in Frankfurt beim japanischen Sieg im Elfmeterschießen einen Strafstoß verschossen hatte, in der Torjägerinnen-Liste zur deutschen Stürmerin Celia Sasic auf. Beide haben beim WM-Turnier in Kanada sechs Tore erzielt.

Die Mannschaft von US-Trainerin Jill Ellis startete furios in das Finale. Schon nach fünf Minuten lagen die Amerikanerinnen durch den Doppelschlag von Lloyd mit 2:0 in Führung. Das spektakulärste Tor der WM gelang der Spielführerin beim 4:0, als sie von der Mittellinie aus die zu weit vor dem Tor stehende japanische Keeperin Ayumi Kaihori überlistete. Die "Nadeshiko" gab nie auf, war den USA in der hochklassigen und temporeichen Partie aber sowohl körperlich als auch spielerisch klar unterlegen.

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