VfL Wolfsburg verlängert mit Rodriguez bis 2019

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Ricardo Rodriguez verlängerte in Wolfsburg seinen Vertrag.

Wolfsburg - Ricardo Rodriguez spielt weiter für den Bundesliga-Zweiten Wolfsburg. Der begehrte Linksverteidiger verlängerte bis 2019 - allerdings wohl mit einer Ausstiegsklausel. Auch der unzufriedene Aaron Hunt bleibt beim VfL. Das erklärte Manager Allofs nach einer Aussprache.

Bundesligist VfL Wolfsburg hat den Kampf um den international begehrten Linksverteidiger Ricardo Rodriguez vorerst gewonnen. Der Schweizer Nationalspieler verlängerte am Donnerstag seine Vertrag vorzeitig bis 2019. „Er ist eine ganz wichtige Personalie. Wir sind froh, dass wir ihn überzeugen konnten, unseren Weg weiter zu gehen“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs in Wolfsburg. Der neue Kontrakt soll allerdings eine festgeschriebene Ablösesumme ab 2016 enthalten. Dies wollte Allofs nicht kommentieren.

Rodriguez gilt als einer der besten Linksverteidiger der Bundesliga und war nach seinen starken Leistungen auch bei der WM im Sommer bei internationalen Top-Clubs stark begehrt. Zuletzt soll vor allem Manchester United Interesse bekundet haben. „Damit habe ich mich nicht beschäftigt. Ich bin ganz ruhig und will nur Fußball spielen“, sagte der 22 Jahre alte Rodriguez, der im Jahr 2014 13 Scorerpunkte sammelte - so viele wie kein anderer Bundesliga-Verteidiger.

Ausschlaggebend für seine Verlängerung dürfte auch die sportliche Entwicklung des VfL in dieser Saison sein. Wolfsburg ist nach der Hinserie mit 34 Punkten erster Verfolger von Spitzenreiter Bayern München und hat sieben Punkte Vorsprung auf Platz fünf, der nicht mehr zur Teilnahme an der Champions League berechtigen würde. „Wir hoffen, dass wir es in der Champions League schaffen können“, sagte Rodriguez, Er hatte im Sommer noch mit einem Wechsel geliebäugelt nachdem es der VfL nicht in die Champions League geschafft hatte.

Vorerst bleibt auch Reservist Aaron Hunt in Wolfsburg. Das ist das Ergebnis einer Aussprache zwischen dem Offensivspieler, Trainer Dieter Hecking und Manager Allofs. „Das Thema ist vom Tisch. Es ist ausgeschlossen, dass er wechselt“, bekräftigte Allofs. Hunt war im Sommer von Werder Bremen nach Wolfsburg gekommen, hat sich dort aber bislang nicht durchsetzen können und sich daher zuletzt über seine Situation beschwert. Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zu Werder hatte Allofs stets dementiert.

dpa

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