Trotz Vorrunden-Aus bei der WM

Volker Finke bleibt Nationaltrainer von Kamerun

Volker Finke wird weiter die Nationalmannschaft von Kamerun trainieren. Foto: Gavin Barker
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Volker Finke wird weiter die Nationalmannschaft von Kamerun trainieren. Foto: Gavin Barker

Berlin - Volker Finke bleibt Trainer der Nationalmannschaft von Kamerun. Nach "Kicker"-Informationen wird Kameruns Sportminister Adoum Garoua am 24. Mai die Vertragsverlängerung um weitere zwei Jahre verkünden. Der Verband zieht eine entsprechende Vertragsoption.

Der 67-jährige Finke stand nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Brasilien in der Kritik. "Ich habe auch überlegt", sagte der ehemalige Bundesliga-Trainer, "aber die Spieler um Kapitän Stephane Mbia haben mich in vielen Gesprächen gebeten, den begonnenen Neubeginn fortzusetzen."

Die entscheidende Empfehlung an das zögerliche Nominierungskomitee und den zaudernden Sportminister kam wohl von Staatspräsident Paul Biya. Finke hat mit dem Erreichen der WM-Endrunde 2014 in Brasilien und der Afrika-Meisterschaft 2015 in Äquatorialguinea die beiden vorgegebenen Ziele zwar realisieren können, doch besonders nach der WM war kritisiert worden.

"Wichtig ist", sagte Finke, "dass wir neben dem Neuaufbau der Mannschaft weiter an der Professionalisierung der Strukturen im Umfeld der Mannschaft arbeiten."

Helfen soll dabei insbesondere der Teammanager Alphonse Tchami (43), ehemaliger Nationalspieler Kameruns und von 1997 bis 1999 Profi bei Hertha BSC. Dann soll es auch nicht mehr vorkommen, dass 13 Nationalspieler einen 22-stündigen Flug nach Indonesien in der Economy-Klasse absolvieren müssen.

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