Vor Winterurlaub: Personalie Pep und viel Abstiegskampf

Bleibt Pep Guardiola über das Saisonende hinaus beim FC Bayern? Foto: Andreas Gebert
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Bleibt Pep Guardiola über das Saisonende hinaus beim FC Bayern? Foto: Andreas Gebert

Letzter Kraftakt vor den Festtagen: Die Bundesliga-Profis müssen noch einmal zum Hinrunden-Abschluss ran. Punkte stehen ganz oben auf ihren Wunschzetteln. Der FC Bayern hofft noch auf eine besondere Bescherung nach dem Spieltag.

Berlin (dpa) - Die Personalie Pep Guardiola stellt zum Abschluss der Hinrunde der Fußball-Bundesliga das sportliche Geschehen fast in den Schatten. Will der Star-Trainer über das Saisonende hinaus beim FC Bayern bleiben oder geht er?

Die Zeichen stehen auf Abschied. Verkündet werden soll die Entscheidung erst nach dem Spiel der Bayern in Hannover. Abseits des derzeit am heftigsten diskutierten Themas geht es am letzten Spieltag vor den Festtagen vor allem für die Clubs aus der unteren Tabellenregion um sehr viel.

Die Lage in der Fußball-Bundesliga vor den Samstagsspielen des 17. Spieltags:

PERSONALFRAGE: Sportlich ist an der Spitze alles geklärt. Der FC Bayern geht zum fünften Mal nacheinander als Herbstmeister in den Weihnachtsurlaub - unabhängig davon, wie die Partie des Rekordmeisters bei Hannover 96 ausgeht. Das schönste Geschenk könnte den Münchnern ihr Trainer nach dem Spiel machen. Doch Pep Guardiola wird seine Unterschrift wohl nicht mehr unter einen neuen Vertrag setzen.

ABSTURZGEFAHR: Besinnliche oder unruhige Weihnachten? Die Partie zwischen Eintracht Frankfurt und Werder Bremen ist auch über die Festtage hinaus richtungsweisend. Bremens Trainer Viktor Skripnik spricht vom "wichtigsten Spiel der Hinrunde". Bei einer Niederlage droht den Hanseaten die schlechteste Hinrunde ihrer Bundesliga-Geschichte. Die Eintracht stand nur vor zwölf Jahren zu Weihnachten schon einmal schlechter da. Auf einem Abstiegsplatz will keiner der beiden Clubs überwintern.

DRUCK: Wie Werder Bremen würde auch der VfB Stuttgart bei einer Niederlage gegen den VfL Wolfsburg die schlechteste Hinrunde in seiner Bundesliga-Historie aufweisen. Interimstrainer Jürgen Kramny wird aller Voraussicht nach zum letzten Mal als Verantwortlicher auf der Bank der Profis sitzen. In der Bundesliga wartet er noch auf einen Sieg. Unmöglich erscheint ein Coup gegen den VfL Wolfsburg nicht: Die Niedersachsen stellen auswärts mit drei Toren die schwächste Offensive. Dennoch hoffen sie, bei einem Sieg wieder auf Platz drei zu rücken.

UND SONST: Borussia Dortmund geht als Bayern-Verfolger Nummer eins in das neue Jahr. Daran würde auch eine Pleite beim 1. FC Köln nichts ändern. Aber an ein Negativerlebnis will niemand so recht glauben:  18 Treffer auf fremden Plätzen ist in dieser Saison bislang der Top-Wert. Die Kölner sind in den vergangenen vier Heimspielen ohne Torerfolg geblieben. Bayer Leverkusen möchte den Aufwärtstrend mit einem Sieg beim FC Ingolstadt fortsetzen und näher an die Champions-League-Plätze rücken. Der Hamburger SV kann sich mit einem Erfolg gegen den FC Augsburg in der oberen Tabellenhälfte festsetzen.

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