Tod von Wales-Coach gibt weiterhin Rätsel auf

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Der Tod von Gary Speed bleibt weiterhin rätselthaft.

London - Zwei Monate nach dem Tod des walisischen Nationaltrainers Gary Speed sind die Umstände noch immer nicht endgültig geklärt.

“Die Beweismittel haben nicht hinreichend gezeigt, ob es Absicht oder ein Unfall war“, sagte Gerichtsmediziner Nicholas Rheinberg am Montag zum Untersuchungsbericht der Todesumstände. Speed war am 27. November erhängt in der Garage in seinem Haus in der nordwestenglischen Grafschaft Cheshire gefunden worden.

Öffentlich wurde durch den Untersuchungsbericht, dass Speed Eheprobleme hatte. Seine Frau habe der Polizei berichtet, dass der 42-Jährige vier Tage zuvor noch in einer SMS Selbsttötungsabsichten geäußert hatte. Außerdem hätten sich die beiden am Abend vor seinem Tod noch gestritten. Die Witwe berichtete auch, dass sein stressiger Job als Nationaltrainer das Familienleben belastet habe. Mediziner erklärten, dass bei ihm keine Depressionserkrankungen bekannt waren.

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Speeds Mutter erklärte, es habe für ihren Sohn “keine größere Ehre gegeben, als sein Land als Teammanager zu führen in dem Spiel, das er liebt“. Sie beschrieb ihn als “eine halb-leere Person“ und “sicherlich keinen Optimisten“. Am 29. Februar findet ein Freundschaftsspiel zwischen Wales und Costa Rica in Cardiff zu Ehren des 85-maligen Nationalspielers statt. Unter Speed hatte Wales vier der letzten fünf Spiele gewonnen. Der Nachfolger ist Chris Coleman.

dpa

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