Deutschland schlägt Frankreich

"Jetzt muss es Finale sein": Stimmen zum Spiel

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Jerome Boateng hat das nächste Ziel fest im Blick: Finale.

Rio de Janeiro - Deutschland steht im Halbfinale der WM 2014! Am Freitag hat das Team von Joachim Löw Frankreich geschlagen. Hier die Stimmen zum Spiel:

Philipp Lahm: "Es war nicht so leicht heute, es war brutal warm. Aber egal, wir standen wieder als Mannschaft auf dem Feld." Über seine Position auf der rechten Außenbahn sagt der Kapitän: "Wir haben immer gesagt, dass wir von Spiel zu Spiel schauen werden. Wir wollten heute über rechts Dampf machen, das ist uns phasenweise gelungen."

Mats Hummels: "Ich war früh platt heute und musste nach dem Spiel Wasser ohne Ende nachschütten. Aber es ging noch anderen so wie mir. Der nächste Traum, der in Erfüllung gegangen ist. Es ist unglaublich, was hier bei der WM alles klappt. Ich hoffe, dass unser Weg noch nicht vorbei ist und wir es schaffen, in neun Tagen noch mal hier anzutreten. Jerome und Per sind etwas unterschiedliche Verteidiger-Typen, da muss man sich schon drauf einstellen. Egal, wer spielt, wir haben alle eine unglaubliche individuelle Qualität."

Manuel Neuer: "In diesem Stadion spielen zu dürfen und im Viertelfinale gegen Frankreich und dann noch diese Leistung on top... das war schon beeindruckend. Wir haben guten Fußball gezeigt und wussten, worum es geht. Die Freude auf das Halbfinale ist jetzt riesengroß. Wir werden sehen, wer heute noch weiterkommt und welches Spektakel es dann geben wird."

Jerome Boateng: "Ich denke von der ersten bis zur letzten Minute haben wir alles gegeben, jeder hat für den anderen gekämpft. Manu ist der beste Torwart der Welt, das haben wir heute wieder gesehen. Wir haben wenig zugelassen. Es sind sicherlich noch Sachen zu verbessern, aber wir können stolz sein heute. Wir sind im Halbfinale, jetzt muss es Finale sein. "

Deutschland im Halbfinale der WM: Bilder vom Sieg über Frankreich

Deutschland besiegt Frankreich: Bilder und Noten

Didier Deschamps: "Wir haben das notwendige getan, um sie durchzurütteln. Dieses eine Tor haben sie aber gut im Griff gehabt. Wir haben dagegen gehalten bis zum Schluss. Es ist frustrierend, aber wir haben auch kein einfaches Spiel erwartet. Uns hat ein wenig die Präzision gefehlt. Schade. Heute ging es knapp daneben. Sie haben das erste Tor geschossen, das war vielleicht ein Nachteil, aber wir hatten genügend Ausgleichschancen."

Joachim Löw: "Es war unglaublich spannend. Bei einem Viertelfinale sind beide Mannschaften auf Augenhöhe, aber unser Team hat bravourös gekämpft. Die Spieler sind aber schon auch richtig platt. Es war wahnsinnig heiß, das Spiel ging hin und her. Klar, dass die Spieler jetzt todmüde sind. Zu seiner umgekrempelten Aufstellung sagt der Nationaltrainer: "Die Mannschaft kennt verschiedene Planspiele von mir. Ich habe immer gesagt: wenn ich das Gefühl habe, irgendwo einen anderen Reiz setzen zu müssen, dann mache ich das. Die Mannschaft steigert sich von Spiel zu Spiel, sie ist konzentriert und fokussiert, arbeitet sehr gut."

Wolfgang Niersbach: "Ich bin überglücklich. Der Bundestrainer ist in der ganzen Situation auch intern locker und souverän geblieben. Er war sowas von überzeugt, dass die Steigerung im richtigen Moment kommt. Viel wichtiger als die Aufstellung ist doch die Einstellung, das hat die Mannschaft heute gezeigt. Wir sind zum vierten Mal nacheinander im Halbfinale einer WM. Ich bin für den DFB und mich selbst total happy. Es spricht für diese Truppe und diesen Trainer. Wir haben von den letzten 31 Spielen 28 gewonnen - diese Beständigkeit, auch bei diesem Turnier in diesem Umwelt bei diesen Bedingungen - diese WM ist für den DFB schon jetzt ein Erfolg."

Per Mertesacker: "Ich war schon überrascht, dass ich nicht in der Startaufstellung stand. Aber der Trainer hat sich so entschieden und ich glaube, ein glücklicheres Händchen als heute kann man auch nicht haben. Was ich heute auf der Bank erlebt habe, will ich auch nicht missen. Ich habe es heute mal aus einer anderen Perspektive erlebt. Wir sind mittlerweile so gereift, dass es absolut in Ordnung geht. Jeder hat seinen Beitrag hier, egal ob man Wasserträger ist oder Aufmunterer."

Thomas Müller: "Es war schon wie in einer Grillbude. Da merkt man erstmal, was für ein faszinierendes Gebilde ein Kaktus ist, da nicht einzugehen."

#FRAGER: Bilder vom Public Viewing

#FRAGER: Deutschland schaut das Viertelfinale - Bilder

mes/sid

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