So unterschiedlich sind die Anhänger

Fußball-Muffel, Fanatiker und Besserwisser - welcher Fan-Typ sind Sie?

Ein weiblicher Fußballfan winkt auf der Fanmeile am Brandenburger Tor im Jahr 2006 mit einer Deutschland-Fahne.
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Zum ersten WM-Spiel der Deutschen strömen sie wieder, die Fanmassen. Wenn es am Montag (18.00 Uhr) für die Nationalelf gegen Portugal geht, dann kann man auf Fanmeilen, in Fußballkneipen und bei WM-Grillfesten allerlei schwarz-rot-goldenes Volk finden.
Deutschland-Fan Achim Klimmeck 2014 in Essen (NRW).
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Eingefleischter Anhänger, trötende Trittbrettfahrer, Fachsimpler oder Fußball-Laien. Für vier Wochen begegnen sich dann wieder die unterschiedlichsten Fan-Typen vor kleinen Bildschirmen und großen Leinwänden. Eins haben trotzdem alle gemein: An der Weltmeisterschaft kommt keiner vorbei. Eine - nicht ganz ernst gemeinte - Typologie der WM-Fans:
Eine junge Frau probt im Mai 2014 am Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig (Niedersachsen) für den Geografie-Wettbewerb "Diercke Wissen 2014".
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DER FACHSIMPLER: Weiß einfach alles, und vor allem alles besser. Schon bei der Mannschaftsaufstellung schwadroniert er über falsche Neuner und Flügelzangen im Sturm. Nennt seinen Sohn manchmal aus Versehen „Viererkette“. Kann die Torschützenkönige der letzten 28 Jahre aufzählen. Das will trotzdem keiner hören.
Bedienungen feiern am 07.Oktober 2012 im Münchner Hofbräu-Festzelt den traditionellen Kehraus beschließen damit ihre arbeitsreiche Zeit auf dem Oktoberfest.
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DER EVENTJUNKIE: Hat mit Fußball rein gar nichts am Hut. Betrachtet die WM als internationales Volksfest - ohne Riesenrad, dafür mit sportlichem Begleitprogramm. Ereifert sich während des Spiels vor allem über Jogis Anzug, Merkels Jubelorgien und das Wetter in Brasilien. Häufig weiblichen Geschlechts.
Italienische Nationalspieler Mario Balotelli (l.), Daniel de und Emanuele Giaccherini nach einem Tor gegen Mexiko beim FIFA Confederations Cup in Brasilien 2013.
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DER SCHREIHALS: Egal ob in der Kneipe oder auf dem Marktplatz, der Schreihals setzt sich akustisch stets von seiner Umgebung ab. Wie ein Papagei krächzt er altbekannte Phrasen über Straßen mit vielen Bäumen und Rinderzüchter in die Menge. Ist beim Finale Gott sei Dank so heiser, dass er nur noch dezent klatschen kann.
Mädchen mit Smart-Phone.
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DER SOCIAL-MEDIA-GURU: Starrt mehr auf sein Smartphone als auf den Spielverlauf. Kommentiert jeden Einwurf notorisch auf allen digitalen Kanälen. Schießt schwarz-rot-goldene Selfies im Sekundentakt. Ihm ist recht egal, welche Mannschaft gerade gewinnt - Hauptsache er twittert als Erster über das Tor.
Eine Geschäftsfrau mit Aktenordnern telefoniert, aufgenommen im September 2009 in Frankfurt (Oder).
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DER ZOCKER: Nervt die Kollegen schon seit Wochen wegen des Tippspiels fürs Büro. Fiebert doppelt mit, weil es nicht nur um die Heimatehre, sondern auch um diese vertrackte Online-Wettstrategie mit idiotensicherer 17:1-Quote geht. Braucht vier Jahre, um seinen finanziellen Verlust wieder auszubügeln.
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DER SOUVENIRJÄGER: Schal, Schminke, Stoffmaskottchen - der Souvenirjäger behängt sich wie ein Weihnachtsbaum mit Fan-Artikeln, lackiert den Kinderwagen in Nationalfarben und muss stets die größte Fahne schwenken. Nach der WM bringt die Ehefrau/der Ehemann/die Mutter den ganzen Klimbim klammheimlich zum Sperrmüll - vier Jahre später kurbelt der Souvenirjäger die Wirtschaft aufs Neue an.

Berlin - Beim Fußball sind wir alle gleich? Von wegen. WM-Fans sind so bunt und verschieden wie die Trikots der Nationalmannschaften. Zu welchem Typ gehören Sie?

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