"Es war ein Schock"

WM-Ausbootung hat Gomez tief getroffen

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Glücklich wieder dabei zu sein: Mario Gomez (Mitte) beim Training mit der Nationalmannschaft in Düsseldorf.

Düsseldorf - Die WM-Ausbootung hat Mario Gomez tief getroffen, seinen Ehrgeiz für kommende Aufgaben mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft aber zusätzlich angestachelt.

„Im ersten Moment war es ein Schock. Trotz der langwierigen Verletzung habe ich ein wenig darauf gehofft, dass ich zumindest in der Vorbereitung noch eine Chance erhalte, mich zu zeigen“, sagte der Stürmer des AC Florenz im Interview mit der Sport Bild über das kurze Telefonat mit Joachim Löw, in dem ihm der Bundestrainer mitgeteilt hatte, dass er nicht mit ihm für die WM in Brasilien plane.

Die WM hat der 29-Jährige mittlerweile aber abgehakt und konzentriert sich stattdessen auf die Zukunft. „Ich war sieben Jahre lang dabei und habe mich immer als Teil des Teams gefühlt. So laufe ich dort nun wieder auf“, sagte er vor dem ersten Saison-Länderspiel des Weltmeisters am Mittwoch in Düsseldorf gegen Argentinien (20.45 Uhr/ZDF). „Wenn ich fit bin, möchte ich spielen und Spaß haben. Vielleicht springt auch für mich bald bei der Nationalelf ein Titel heraus“, sagte der Stürmer mit Blick auf die EURO 2016 in Frankreich. Am Sonntag steht in Dortmund (20.45 Uhr/RTL) das erste EM-Qualifikationsspiel gegen Schottland auf dem Programm.

Der frühere Stuttgarter und Münchner betonte aber, dass es nicht einfach wird, den EM-Titel zu gewinnen: „Als Weltmeister wird man noch mehr gejagt. Es wird nicht einfacher, den Erfolg nun zu bestätigen.“ Dennoch ist Gomez optimistisch: „Ich denke aber die Mannschaft ist bereit, einen weiteren Erfolg zu feiern. Der Hunger auf mehr Titel ist bei allen vorhanden.“

SID

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