Angeblich Einigung erzielt

WM-Held Rodriguez für 80 Millionen zu Real?

James Rodriguez
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James Rodriguez schoss sich bei der WM ins internationale Rampenlicht.

Madrid - Kolumbiens WM-Held James Rodriguez steht angeblich vor einem Wechsel zu Real Madrid. Sein bisheriger Club AS Monaco sei sich mit dem Champions-League-Sieger über einen Transfer weitgehend einig.

Im Transferpoker um WM-Torschützenkönig James Rodriguez zwischen dem spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid und dem französischen Erstligisten AS Monaco zeichnet sich ein Ende ab. Spanischen Medienberichten zufolge haben sich die Klubs auf eine Ablöse zwischen 75 und 80 Millionen Euro geeinigt, so dass der Wechsel im Wochenverlauf vollzogen werden kann. Der Kolumbianer soll beim Champions-League-Sieger einen Vertrag bis 2020 und ein Jahresgehalt von sieben Millionen Euro netto erhalten.

Rodriguez wäre der zweite spektakuläre Einkauf der Königlichen nach der Verpflichtung von Weltmeister Toni Kroos. Für den Mittelfeldstar überweist Madrid rund 30 Millionen Euro an den deutschen Meister Bayern München. Entgegen ursprünglicher Pläne allerdings müssen die Iberer zur Ablöse nicht auch noch zusätzlich einen Spieler an die Monegassen abgeben.

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Einem Bericht der Sportzeitung AS zufolge sollte der Transfer sogar noch am Montag offiziell vermeldet werden. Rodriguez' Präsentation in Madrid sei für Dienstag oder Mittwoch geplant, hieß es weiter. Nach seinem Urlaub solle der Mittelfeldspieler dann am 1. August seinen Dienst in Madrid annehmen. Dort werde Rodriguez die Rückennummer 10 erhalten, die seit dem Abschied von Mesut Özil zum FC Arsenal 2013 frei ist.

Real buhlt bereits seit geraumer Zeit um Rodriguez. Der 23-Jährige, der zu Wochenbeginn auch als Schütze des „schönsten WM-Tores“ ausgerufen wurde, hatte auch schon frühzeitig Real als seinen Wunschverein bezeichnet. Für Monaco würde sich Rodriguez im Falle des absehbaren Transfers als lohnendes Geschäft erweisen: Im Vorjahr holten die Franzosen den Südamerikaner für „nur“ 45 Millionen Euro vom FC Porto ins Fürstentum.

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dpa/sid

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