DFB-Skandal weitet sich aus

Zwanziger: Steuerklärung nicht Niersbach "untergejubelt"

Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sind seit Jahren zerstritten. Foto: Hannibal
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Theo Zwanziger und Wolfgang Niersbach sind seit Jahren zerstritten. Foto: Hannibal

Diez - Theo Zwanziger hat die Verantwortung für die entscheidende Steuererklärung in der WM-Affäre und den Vorwurf einer absichtlichen verzögerten Abgabe des Papiers zurückgewiesen.

Als damaliger DFB-Präsident sei die Steuererklärung gemäß Satzung nicht in Zwanzigers Aufgabengebiet gefallen, schreibt dessen Anwalt Hans-Jörg Metz in einem Brief an das Präsidium und den Vorstand des Deutschen Fußball-Bunds. Dieser liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Angesichts der "klaren Aufgabenverteilung und dem, im damaligen Zeitpunkt vertrauensvollen und freundschaftlichen Verhältnis meines Mandanten zu Wolfgang Niersbach ist es geradezu absurd, davon auszugehen, dass von meinem Mandanten hier eine Steuererklärung etwa mit problematischen Inhalt "untergejubelt" worden wäre", heißt es in dem Schreiben.

Die "Süddeutsche Zeitung" hatte berichtet, dass die von den Behörden beanstandete Steuererklärung des DFB Ende Oktober 2007 vom damaligen Generalsekretär Niersbach unterzeichnet worden sei. Der heutige Verbandspräsident hatte sein Amt erst kurz zuvor angetreten. Die Erklärung war demnach schon deutlich früher von einer externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft testiert worden. Der Grund für diese mutmaßliche Zeitlücke hatte zu Spekulationen geführt.

dpa

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