Aufstiegskampf bleibt spannend

2. Liga am Samstag: Vier Teams, acht Tore, kein Sieger

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Die Zuschauer auf dem Betzenberg erlebten ein enges Spiel zwischen Lautern und Heidenheim.

München - Jeweils vier Tore, aber keine Sieger - beide Samstagspartien in der 2. Bundesliga endeten unentschieden. Besonders spannend ging es auf dem Lauterer Betzenberg zu.

1. FC Kaiserslautern - FC Heidenheim 2:2 (0:1)

Der 1. FC Kaiserslautern hat die Chance verpasst, näher an die Aufstiegsplätze der 2. Bundesliga heranzurücken. Die Pfälzer kamen am 22. Spieltag gegen den 1. FC Heidenheim über ein 2:2 (0:1) nicht hinaus und liegen vorübergehend sechs Punkte hinter dem Tabellendritten 1. FC Nürnberg, der am Montag (20.15 Uhr/Sport1 und Sky) bei Fortuna Düsseldorf antritt.

Robert Leipertz (90.) sicherte den Gästen den Punkt auf dem Betzenberg. Heidenheim bewegt sich weiter im gesicherten Mittelfeld. Arne Feick (45.) brachte die Gäste mit seinem Flachschuss von der Strafraumgrenze kurz vor der Pause in Führung, und das war nicht unverdient.

Zuvor hatte Bard Finne, Wintertransfer vom 1. FC Köln, schon den Pfosten getroffen (15.). Der seit fünf Spielen ungeschlagene FCK schaffte vor 21.646 Zuschauern durch Markus Karl (55.) den Ausgleich. Stipe Vucur (74.), in der Vorwoche bereits Doppeltorschütze beim SC Paderborn (4:0), traf per Kopf zum 2:1. Lauterns Daniel Halfar (90.+2) sah wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte.

Heidenheim begann defensiv ungewohnt unsicher, Vucur hätte aus kurzer Distanz früh das 1:0 für die Gastgeber erzielen müssen (11. ). Als sich der FCH stabilisierte, wurde das Spiel zäh. Erst das Tor brachte Schwung, der FCK erhöhte den Druck und wurde belohnt - auch, weil die Heidenheimer Abwehr plötzlich wieder wackelte. Doch der FCH schlug nochmals zurück.

Karlsruher SC - Eintracht Braunschweig 2:2 (1:1)

Dem Karlsruher SC ist die Revanche für die 0:6-Hinspielpleite gegen Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga nicht geglückt. Die Badener mussten sich im Rückspiel gegen die Eintracht, die ihre Aufstiegschance wahrte, mit einem 2:2 (1:1) zufriedengeben.

Mirko Boland (22.) erzielte vor 12.746 Zuschauern mit einem fulminanten Distanzschuss aus 18 Metern in den Torwinkel das Führungstor für die Niedersachsen. Manuel Torres (29.) glich per Handelfmeter aus.

Phil Ofosu-Ayeh war der Ball im Strafraum an die Hand gesprungen. Eintracht-Schlussmann Rafal Gikiewicz war beim Elfer zwar noch mit der Hand am Ball, konnte aber den Ausgleich nicht verhindern. Saulo Decarli (47.) erzielte das 2:1 für die Norddeutschen. Die Hausherren verloren zudem Ylli Sallahi (60.) per Gelb-Roter Karte wegen wiederholten Foulspiels. Trotz Unterzahl gelang Dimitrios Diamantakos (65.) der Ausgleich zum 2:2.

Die Eintracht belegt mit 33 Punkten den fünften Tabellenplatz und wahrte damit Tuchfühlung zu den Aufstiegsrängen. Der KSC ist mit 30 Zählern Neunter.

Bis kurz vor dem Anpfiff war die Partie im Wildpark gefährdet. Wegen eines gravierenden Wasserrohrbruchs in Karlsruhe war auch das Wildparkstadion von der Wasserversorgung abgeschnitten. Rechtzeitig zum Spielbeginn konnten die Karlsruher Stadtwerke das Leck beheben, sodass die Begegnung wie geplant stattfinden konnte.

sid

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