Perfekter Einstieg für Löwen-Trainer

Jubel bei Braunschweig und Erzgebirge Aue

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Benjamin Kessel (Eintracht Braunschweig) bejubelt seinen Treffer.

München - Eintracht Braunschweig, TSV 1860 München und Erzgebirge Aue jubeln über ihre Siege: So liefen die Zweitliga-Spiele des heutigen Tages.

Der TSV 1860 München hat seinem neuen Trainer Markus von Ahlen den gewünschten Start beschert. Nach nur sechs Punkten aus den ersten sieben Spielen entschied der kriselnde Fußball-Zweitligist am Freitag das Bayern-Derby gegen die SpVgg Greuther Fürth mit 2:0 (1:0) für sich. Bereits in der vergangenen Spielzeit hatten die „Löwen“ zweimal gegen die Franken gewonnen, jetzt sicherten der österreichische Torjäger Rubin Okotie (6. Minute) und Ilie Sanchez mit einem feinen Schlenzer aus 25 Metern (74.) drei Punkte.

„Wir hoffen, dass das heute ein Anfang war. Viele Neuzugänge haben endlich mal gezeigt, welches Potenzial sie haben“, sagte der bisherige Co-Trainer und kurzfristig beförderte von Ahlen, der von Sportchef Gerhard Poschner eine Quasi-Jobgarantie für das nächste Spiel am Freitag in Aalen erhielt. Er gehe davon aus, dass von Ahlen auch dann wieder als Chef auf der Bank sitzen werde, bemerkte Poschner. „Wir werden uns in den nächsten Tagen mal ganz entspannt hinsetzen und über die weitere Situation sprechen“, sagte er weiter.

Sechziger wirkten wie ausgewechselt

Vor allem im ersten Abschnitt wirkten die Sechziger nach desaströsen Vorstellungen in jüngster Zeit wie ausgewechselt. Mit Pressing und schnellen Vorstößen stellten sie die teils überforderten Fürther nur zwei Tage nach dem Aus ihres geschassten Trainers Ricardo Moniz vor viele Probleme, auf die die Gäste zunächst keine Antwort hatten.

Erst kurz vor der Pause kamen die Franken besser ins Spiel. Marco Stiepermann (43.) und Thomas Pledl (56.) vergaben gute Chancen, ehe Sanchez das Spiel entschied. Dabei profitierte der Spanier von einem Missverständnis zwischen Torwart Wolfgang Hesl und Stephan Fürstner. Obendrein verletzte sich Hesl noch und musste ausgewechselt werden. „Ein überragendes Gefühl, wir haben uns alle nach dem ersten Heimsieg gesehnt. Die neuen Spieler haben frischen Wind reingebracht, das war für mich der Schlüssel zum Erfolg“, kommentierte Okotie.

dpa

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