Algarve-Cup: DFB-Frauen starten mit 2:4 gegen Schweden

Vor den jubelenden Schwedinnen lässt DFB-Spielerin Faißt die Schultern hängen. Jose Sena Goulao Foto: Jose Sena Goulao
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Vor den jubelenden Schwedinnen lässt DFB-Spielerin Faißt die Schultern hängen. Jose Sena Goulao Foto: Jose Sena Goulao
Die DFB-Frauen jubeln über den Auftakttreffer von Simone Laudehr (r). Foto: Jose Sena Goulao
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Die DFB-Frauen jubeln über den Auftakttreffer von Simone Laudehr (r). Foto: Jose Sena Goulao
Simone Laudehr feiert ihren Treffer zum 2:0 gegen Schweden. Foto: Jose Sena Goulao
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Simone Laudehr feiert ihren Treffer zum 2:0 gegen Schweden. Foto: Jose Sena Goulao
Fatime Alushi (l) und die Schweding Sofia Jakobsson jagen zum Ball. Foto: Jose Sena Goulao
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Fatime Alushi (l) und die Schweding Sofia Jakobsson jagen zum Ball. Foto: Jose Sena Goulao
Die schwedischen Spielerinnen feiern einen weiteren Treffer gegen Deutschland. Foto: Jose Sena Goulao
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Die schwedischen Spielerinnen feiern einen weiteren Treffer gegen Deutschland. Foto: Jose Sena Goulao
Die Schwedin Sofia Jakobsson (r) hat Torfrau Nadine Angerer überwunden und bejubelt ihren zweiten Treffer. Foto: Jose Sena Goulao
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Die Schwedin Sofia Jakobsson (r) hat Torfrau Nadine Angerer überwunden und bejubelt ihren zweiten Treffer. Foto: Jose Sena Goulao

Vila Real de Santo Antonio (dpa) - Trotz eines furiosen Blitzstarts haben die deutschen Fußballerinnen den Auftakt des Algarve-Cups verpatzt und eine empfindliche Niederlage einstecken müssen.

Die Mannschaft von Bundestrainerin Silvia Neid verlor in Vila Real de Santo Antonio mit 2:4 (2:1) gegen Schweden. Zum Start der intensiven Vorbereitung auf die WM in Kanada im Sommer sorgten Dzsenifer Marozsan (2. Minute) und Simone Laudehr (3.) vor 769 Zuschauern zwar für eine schnelle Führung der DFB-Elf.

Doch Caroline Seger (30./71.) und Sofia Jakobsson (54./84.) drehten die Partie zugunsten der Schwedinnen, die ihren erst siebten Erfolg im 23. Duell mit dem großen Rivalen feierten.

"Wir haben uns das Spiel selber schwer gemacht", befand Neid, die "krasse individuelle Fehler" vor allem nach der Pause bemängelte: "Wir haben zu viele Rückpässe gespielt und unsere Dominanz verloren. Zudem waren die Schwedinnen robuster in den Zweikämpfen."

Am 6. März muss sich die DFB-Auswahl im zweiten Gruppenspiel gegen China (0:0 gegen Brasilien) erheblich steigern, um noch eine Chance auf die erfolgreiche Titelverteidigung bei der traditionsreichen und topbesetzten "Mini-WM" zu haben.

Drei Monate vor dem Start der Frauen-WM in Kanada erwischte das DFB-Team bei Sonnenschein und Temperaturen um 20 Grad zunächst einen Auftakt nach Maß. Gleich der erste Schuss aufs schwedische Tor war ein Volltreffer. Die Frankfurterin Marozsan ließ den Ball nach einer hohen Flanke ihrer Clubkameradin Laudehr einmal aufspringen und versenkte ihn dann volley im langen Eck. Für Torhüterin Hedvig Lindahl gab es ebenso wenig eine Abwehrchance wie nicht einmal 60 Sekunden später. Alexandra Popp legte für Laudehr auf, die den Ball gegen den Lauf von Lindahl zum 2:0 ins Gehäuse schlenzte.

Das ohne Starstürmerin Lotta Schelin, die über Kopfschmerzen klagte, angetretene Team von Trainerin Pia Sundhage brauchte nach dem Rückstand ein wenig, um sich zu sortieren. Mit dem Anschlusstreffer von Seger (30.), deren Schuss unhaltbar für DFB-Keeperin Nadine Angerer abgefälscht wurde, waren die Skandinavierinnen aber besser im Spiel. Gleichwohl hatte der achtmalige Europameister die besseren Chancen. Popp (33.) und zweimal Laudehr per Kopf (42./45.+2) hätten die Pausenführung noch klarer gestalten können. Stürmerin Celia Sasic trat in ihrem 100. Länderspiel nicht wie gewohnt in Erscheinung.

Das Auslassen der Tormöglichkeiten sollte sich im zweiten Durchgang rächen. Zunächst prüfte Schwedens Rekordnationalspielerin Therese Sjögran (53.) Welttorhüterin Angerer, die sich dann einen Ausflug in Manuel-Neuer-Manier leistete. Allerdings mit weniger Erfolg als ihr männliches Pendant: So wurde sie von der schnellen Jakobsson umkurvt, die keine Mühe hatte, zum 2:2 auszugleichen. Seger per Kopf und erneut Jakobsson nach einem Konter machten den Sieg gegen müde und unkonzentriert werdende DFB-Spielerinnen perfekt.

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