Tennis-Star spricht über Becker und Karriere

Petkovic: "Ohne Grand-Slam-Titel wäre ich unzufrieden"

Andrea Petkovic
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Ist mit ihren bisherigen Erfolgen auf den Tennis-Courts dieser Welt noch nicht zufrieden: Andrea Petkovic will einen Grand-Slam-Titel ergattern.

München - Andrea Petkovic hat noch große Ziele. Die ehemalige Top-Ten-Tennisspielerin will eines der großen Turniere gewinnen. Dabei könnte auch Boris Becker helfen.

Tennisprofi Andrea Petkovic hat auch mit Blick auf die Zeit nach ihrer Karriere den Traum von einem großen Turnier-Coup noch nicht aufgegeben. „Da ich so perfektionistisch bin, wäre ich ohne Grand-Slam-Titel wahrscheinlich unzufrieden“, sagte die 27-jährige Petkovic dem Internetportal Spox.

Die Weltranglisten-17. sieht sich nach knapp neun Jahren auf der WTA-Tour noch nicht in der absoluten Spitze angekommen. „Manchmal ärgere ich mich darüber, dass ich irgendwie so guter Durchschnitt bin. Ja, ich habe viel erreicht, stand in den Top Ten und bin jetzt zumindest nahe dran“, meinte „Petko“: „Das reicht mir nicht für meine Ansprüche.“

Die immer wieder vom Verletzungspech gebeutelte Petkovic hatte 2014 das Halbfinale der French Open erreicht. Es war ihr bislang größter Erfolg bei einem der vier Major-Turniere. Im Oktober 2011 war die Hessin erstmals in die Top Ten vorgestoßen.

Petkovic: Becker tut mir schon leid

Um den ganz großen Wurf zu schaffen, setzt Petkovic auch auf Boris Becker als Ratgeber. „Seitdem ich bei den French Open alleine beim Mittagessen saß und Boris Becker sich zu mir gesetzt hat, nerve ich ihn und löchere ihn mit Fragen. Der Arme tut mir schon ganz leid. Aber für mich ist es natürlich super“, berichtete die Fed-Cup-Spielerin, die in dieser Woche beim Hartplatz-Turnier in Stanford/Kalifornien am Start ist.

Anfang des Jahres wollte Petkovic sogar Steffi Graf als Trainerin engagieren. „Ich hatte ihr eine lange Mail geschickt und sie gefragt. Ich hätte mir das super vorstellen können“, hatte Petkovic dem dem Sport-Informations-Dienst (SID) erzählt.

Von Becker-Schützling Novak Djokovic will sich die eloquente Darmstädterin in Zukunft noch einiges abschauen. „Was ich in meinen Trainingsplan integrieren will, ist das extrem Dehnbare. Seine unglaubliche Balance und seine unglaublichen Verteidigungskünste kommen ja genau daher“, meinte Petkovic über den Weltranglistenersten aus Serbien.

sid

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