Basketball-WM

Australien wehren sich gegen Schummel-Vorwürfe

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Verloren die Australier absichtlich gegen Angola?

Barcelona - Absichtlich schlecht gespielt, um den US-Boys aus dem weg zu gehen? Der australische Basketball-Verband hat dem Verdacht der Wettbewerbsverzerrung bei der WM entschieden widersprochen.

Am Montag hatte der Weltverband FIBA Ermittlungen aufgenommen, weil die Australier das letzte Gruppenspiel bei der Weltmeisterschaft in Spanien gegen Angola absichtlich verloren haben sollen, um Titelverteidiger USA bis zum Halbfinale aus dem Weg zu gehen.

Basketball Australia nannte die Vorwürfe in einer Mitteilung am späten Dienstagabend „beleidigend und grundfalsch“. Das Team sei in das Spiel gegen Angola gegangen, um zu gewinnen - ganz einfach. „Anders lautende Behauptungen sind hochgradig spekulativ, beleidigen den australischen Sport und unsere Spieler, die bei diesem Turnier ihr Allerbestes gegeben haben“, heißt es weiter.

Australien hatte 83:91 gegen Angola verloren und dabei seine Topspieler Joe Ingles und Aron Baynes geschont. Durch die Niederlage waren die „Boomers“ als Dritter der Gruppe D in die K.o. -Runde eingezogen, dann aber im Achtelfinale knapp an der Türkei (64:65) gescheitert.

„Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Spieler ist vorrangig. Das WM-Programm mit fünf Spielen in sechs Tagen ist einfach mörderisch - und ist auch der Grund dafür, dass die FIBA zwölf Spieler im Kader erlaubt“, erklärte der Verband die Maßnahme, die Topleute zu schonen.

Basketball Australia nimmt im Rahmen der Ermittlungen noch offiziell Stellung, bevor die FIBA mögliche Sanktionen verhängt.

sid

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