Neuer Geschäftsführer

Basler-Einstieg bei Lok Leipzig perfekt

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Mario Basler.

Leipzig - Der ehemalige Fußball-Nationalspieler Mario Basler ist neuer Geschäftsführer Sport beim Fünftligisten Lok Leipzig.

Der 46-Jährige übernimmt die Stelle beim Europapokal-Finalisten von 1987 und aktuellen Tabellensechsten der Oberliga mit Wirkung vom 1. Februar 2015. Der Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2016 und enthält eine Option auf Verlängerung, wie der Klub mitteilte.

„Ich freue mich auf die reizvolle Aufgabe beim 1. FC Lokomotive Leipzig“, sagte Basler. Die Vision und die Leidenschaft im Klub hätten ihn überzeugt, erklärte der frühere Bundesliga-Profi von Werder Bremen, Bayern München und 1. FC Kaiserslautern. „Ich möchte meine Erfahrungen sowie mein großes Netzwerk für die Weiterentwicklung der Loksche einbringen“, so Basler.

Wie der Klub mitteilte, ist der 30-malige Nationalspieler bei den Blau-Gelben für den Bereich Sport allein verantwortlich und soll sich vorrangig um die erste Mannschaft kümmern. Zudem habe der WM-Teilnehmer von 1994 die Aufgabe, Talente aus dem eigenen Nachwuchs an den Männerbereich heranzuführen.

„Wir freuen uns sehr, mit Mario Basler den nächsten Schritt gehen zu können“, sagte Lok-Präsident Heiko Spauke, der mit Basler über Geschäftskontakte ins Gespräch gekommen war. „Wir konnten ihn dann von unserem Projekt Lok2020 überzeugen. Wir möchten den Verein bis dahin in die 3. Liga führen. Durch das große Netzwerk hoffen wir natürlich nicht nur im Sportlichen von Mario Basler profitieren zu können, sondern auch im Bereich Vermarktung.“

Lok gehörte zu DDR-Zeiten mit 77 Europapokalspielen zu den erfolgreichsten Klubs im Osten und gewann viermal den FDGB-Pokal. Im vergangenen Jahr stiegen die Sachsen aus der Regionalliga ab. Durch den rasanten Aufstieg von Stadtrivale RB Leipzig bis in die Spitze der 2. Liga drohte Lok in der eigenen Stadt zuletzt immer mehr die Rolle im Abseits.

Basler begann seine aktive Zeit als Trainer 2006 im Anschluss an seine aktive Karriere beim SSV Jahn Regensburg. Es folgten Stationen bei TuS Koblenz als Co-Trainer, bei Eintracht Trier sowie bei Wacker Burghausen und Rot Weiß Oberhausen, ehe er 2012 von der Fußball-Bühne vorläufig verschwand. Nun meldet sich „Super Mario“ in Leipzig zurück.

sid

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