Biathleten weiter nach Sibirien - "Noch einige Ziele"

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Simon Schempp hat auch bei den anstehenden Weltcups noch viel vor. Foto: Mauri Ratilainen

Kontiolahti (dpa) - Nach der Biathlon-WM ist vor dem Weltcup-Finale. Die Skijäger feierten ihre Erfolge bei den Welt-Titelkämpfen im finnischen Kontiolahti in einer Karaoke-Bar, doch schon Anfang der Woche geht es weiter nach Sibirien.

Im russischen Chanty-Mansisjk stehen von Donnerstag an zwei Sprint-Wettkämpfe, zwei Verfolgungsrennen und zwei Massenstarts auf dem Wettkampf-Programm. Vor allem für den Schlussläufer der deutschen Gold-Staffel geht es noch um viel. "Ich habe noch einige Ziele dieses Jahr. Ich bin im Gesamtweltcup relativ gut dabei", sagte Simon Schempp.

Der Schwabe ist nach 22 von 25 Rennen mit 767 Punkten Vierter im Gesamtweltcup hinter dem letztjährigen Gewinner Martin Fourcade aus Frankreich (933), dem Russen Anton Schipulin (822) und dem neuen Massenstart-Weltmeister Jakov Fak aus Slowenien (800). "Das Podium ist im Gesamtweltcup in Reichweite. Das ist schon ein Ziel von mir. Da möchte ich schon noch mal angreifen", sagte der dreimalige Saison-Sieger, der bei der WM keine Einzel-Medaille gewonnen hatte.

Im Damen-Feld führt weiter die bei der WM medaillenlos gebliebene dreimalige Olympiasiegerin Darja Domratschewa aus Weißrussland (957) vor Kaisa Mäkäräinen (936). Die im WM-Vorfeld ebenfalls als Topfavoritin gehandelte Finnin holte bei der Heim-WM immerhin Bronze im Einzel.

Mit Franziska Hildebrand (Platz 5/691 Punkte) und den beiden jungen Silbermedaillen-Gewinnerinnen Laura Dahlmeier (8/557) und Franziska Preuß (10/527) gehören drei der vier deutschen Staffel-Weltmeisterinnen zu den Top Ten der Weltcup-Gesamtwertung.

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