IBO-WM-Kampf im Cruisergewicht

So sehen Sie Marco Huck gegen Ola Afolabi: Boxen heute live im TV und im Live-Stream

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Marco Huck (r.) und Ola Afolabi trafen sich bereits dreimal im Ring.

Halle/Westfalen - Marco Huck will erneut Weltmeister werden. Sein Gegner: Der amtierende IBO-Weltmeister Ola Afolabi. So sehen Sie den Kampf heute live im TV und im Stream.

Update vom 2. Dezember 2016: Am Samstag gibt es einen harten Fight beim IBF. Um den Titel Intercontinental Champion im Super-Mittelgewicht tritt Vincent Feigenbutz in Karlsruhe gegen Mike Keta an. Wir verraten Ihnen, wo und wie Sie den Kampf zwischen Vincent Feigenbutz und Mike Keta live im TV und Live-Stream sehen können.

Update vom 18. November 2016: Am Samstag muss Marco Huck seinen IBO-Titel im Cruisergewicht verteidigen. Es ist seine erste Titelverteidigung. Wir verraten Ihnen, wo Sie den Kampf Marco Huck gegen Dymtro Kucher live im TV und Live-Stream sehen.

Update vom 30. September 2016: Jürgen Brähmer trifft am Samstag in Neubrandenburg  auf Nathan Cleverly. Hier erfahren Sie, wie Sie den Kampf live im TV und Stream verfolgen.

Update vom 8. April 2016: Arthur Abraham verteidigt in der Nacht zum Sonntag seinen WBO-WM-Titel im Supermittelgewicht gegen Gilberto Ramirez aus Mexiko. Schauplatz des Duells ist das legendäre MGM Grand. So sehen Sie den Box-Kampf zwischen Arthur Abraham und Gilberto Ramirez live im TV und im Stream.

Marco Huck will am heutigen Samstag, 27. Februar, zurück auf den Box-Thron. Es ist der erste Kampf des 31-Jährigen nach seiner Niederlage und dem Verlust des WBO-Titels nach sechs Jahren und 13 erfolgreichen Titelverteidigungen an den Polen Krzysztof Glowacki im letzten August. 

"Das ist der wichtigste Kampf in meinem Leben. Natürlich stehe ich jetzt ein bisschen unter Druck, aber ich bin Profi genug, um diesen Druck in positive Energie umzuwandeln", sagte Huck auf der Pressekonferenz im Vorfeld des Fights gegen IBO-Weltmeister Ola Afolabi. Und der britische Titelträger ist ein alter Bekannter des Deutschen mit jugoslawischen Wurzeln. In drei hart umkämpften Duellen standen sich die beiden Cruisergewichtler bereits gegenüber. 

Gute Voraussetzung: Huck noch ungeschlagen gegen Afolabi

Der erste Kampf zwischen den beiden Protagonisten war Hucks erste Titelverteidigung als WBO-Champion im Dezember 2009 und endete mit einem einstimmigen Punktsieg für den Weltmeister. Nach einem kurzen Ausflug ins Schwergewicht von Huck standen sich die beiden im Mai 2012 erneut gegenüber. Dank eines Remis blieb der Deutsche weiterhin WBO-Titelträger. 13 Monate später trafen die Boxer ein drittes Mal aufeinander und Huck konnte sich durch Mehrheitsentscheidung nach Punkten erneut durchsetzen. 

Vor dem vierten Aufeinandertreffen präsentierte sich der Ex-Weltmeister selbstbewusst aber nicht überheblich. "Afolabi ist auf jeden Fall ein sehr starker Mann, er kämpft in der Weltspitze. Es ist quasi wie beim Fußball: Wenn man der Beste sein will, muss man den Besten schlagen. Es wird ein sehr, sehr enger und harter Kampf. Ich bin gewappnet für 12 Runden, mache aber auch gerne früher Schluss mit Ola.“

"Er muss mich schon umbringen, um zu gewinnen"

Bei seinem Kontrahenten haben die drei sieglosen Begegnungen keine Spuren hinterlassen. Erstmals trifft Afolabi als Weltmeister auf Hauck. Die Ansage des Briten: "Dieses Mal bin ich der Champion. Ich bin sehr zuversichtlich, weil ich der Bessere von uns beiden bin. Ich habe sehr hart trainiert und komme als Champion nach Deutschland. Marco hat zuletzt krachend verloren, ich habe überzeugend gewonnen, bin also mental obenauf." Sein martialischen Schlusssatz lässt auf die Intensität des anstehenden Kampfes schließen. "Er muss mich schon umbringen, um zu gewinnen."

Neuer Trainer für Huck - Austragungsort heute als gutes Omen

Eine Überraschung verkündete das Huck-Lager in der vergangenen Woche - zehn Tage vor dem WM-Kampf. Der 31-Jährige gab die Trennung mit seinem bisherigen Cheftrainer Conni Mittermeier bekannt. Beim Duell gegen Afolabi wird der Cruisergewichtler von Ex-Profi Varol Vekiloglu in der Ringecke betreut. 

"Ich schätze den Menschen und den Trainer Conni Mittermeier sehr. Er hat mich in den vergangenen Wochen hart rangenommen und in eine Top-Form gebracht. Dafür danke ich ihm sehr", ließ der Ex-Weltmeister in einer Pressemitteilung verlauten: "Ich habe allerdings im Laufe der vielen Sparringsrunden immer deutlicher gespürt, dass Varol in Stresssituationen von außen besser an mich herankommt."

Der Kampf findet heute um 22:45 Uhr im Gerry Weber Stadion in Halle/ Westfalen statt. In Halle hat Huck seine bisherigen vier Auftritte siegreich bestritten - allesamt waren WM-Kämpfe. Auch seinen ersten WBO-WM-Titel gewann er nach einem Erfolg gegen Victor Emilio Ramirez in Ostwestfalen. 

In unserem TV-Guide erfahren Sie, wo das Duell zu sehen ist. 

Marco Huck gegen Ola Afolabi: Boxen live im Free-TV auf RTL

Nach Hucks Niederlage im August 2015 gegen den Polen Glowacki hat sich Wladimir Klitschko höchstpersönlich für eine Partnerschaft des 31-Jährigen mit RTL eingesetzt. Unter dem Motto "Huck reloaded" ist daher erstmals beim Privatsender ein Kampf mit Marco Huck zu sehen. Die Kölner Sendeanstalt beginnt am heutigen Samstag um 22:30 Uhr mit der Übertragung aus dem Gerry Weber Stadion. Die Vorberichterstattung wird moderiert von Florian König und für die Interviews am Ring ist Kai Ebel verantwortlich. 

Der Kampf ist heute für 22:45 Uhr angesetzt und Stefan Fuckert begleitet den WM-Kampf im Cruisergewicht als Kommentator. Als Ring-Experte fungiert Wladimir Klitschko. 

Ein Highlight vor Kampfbeginn: Ringsprecher ist Michael "Let's get ready to rumbleeeeeeee" Buffer.

Wer den Kampf allerdings in HD gestochen scharf sehen möchte, dem reicht das normale Angebot nicht aus. RTL HD ist verschlüsselt - lässt sich also nicht so ohne Weiteres genießen. Auch nicht in einem offiziellen Live-Stream (siehe unten). Wie Sie sich RTL in HD ansehen können, haben wir in einem eigenen Artikel für Sie zusammengefasst.

Marco Huck gegen Ola Afolabi: Boxen im Live-Stream auf rtl.de und RTLNow

Der Kampf zwischen Marco Huck und Ola Afolabi ist heute auch per Live-Stream auf mobilen Endgeräten wie Tablet und Smartphone zu sehen. Wer das Duell online verfolgen möchte, benötigt die "RTL Now"-App. Die App ist bei iTunes (für Apple-Produkte) oder im Google Play Store (für Android-Betriebssysteme) 120 Tage kostenfrei erhältlich. Die RTL-Now-App mit dem Live-Stream zu Huck gegen Afolabi kann man 60 Tage lang kostenlos und ohne Registrierung nutzen. Erfolgt dann eine Registrierung, lässt sich der Live-Stream erneut für 60 Tage testen. Erst nach Ablauf dieser Frist müssen Sie für App von RTL Now zahlen.

Hinweis: Achten Sie bei Live-Streams immer auf eine stabile WLAN-Verbindung, da sonst ihr gängiges Datenvolumen aufgebraucht ist und Sie somit nur noch mit gedrosselter Geschwindigkeit im Internet surfen können.

deu

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