Deutscher Profiboxer "sehr enttäuscht"

Kein Titelfight: Huck-Gegner sagt WM-Kampf ab

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Boxer Marco Huck.

Frankfurt/Main - Die Titelverteidigung von Box-Weltmeister Marco Huck am Samstag in der Frankfurter Festhalle ist geplatzt. Hucks Herausforderer Ovill McKenzie sagte den Titelfight im Cruisergewicht des Weltverbandes IBO ab.

McKenzie leide seit dem Wochenende an akuten Schwindelanfällen, teilte Hucks Management mit. Sollte McKenzie länger ausfallen, werde man sich noch für dieses Jahr um einen neuen hochkarätigen Gegner bemühen. Zuerst hatte die Bild von der Absage berichtet.

"Ich bin im Moment natürlich sehr enttäuscht, da ich mich extrem hart auf diesen Kampf vorbereitet hatte und in blendender Form bin. Ich wollte in der Frankfurter Festhalle glänzen und allen zeigen, dass ich nicht nur ein Puncher, sondern auch ein sehr guter Boxer bin", teilte Marco Huck mit. Obwohl verletzungs- oder krankheitsbedingte Absagen "nun mal zu unserem Sport gehören, werde ich das Gefühl nicht los, dass McKenzie zu große Angst vor mir hatte", so Huck weiter.

McKenzie nahm via Skype an PK teil

Der 36 Jahre alte McKenzie war bereits am Montag nicht zur zur obligatorischen Pressekonferenz in Frankfurt erschienen, weil er aufgrund von Problemen mit seinem Pass Probleme bei der Anreise gehabt habe. Er war über Skype live zugeschaltet. Dort hatte es aber geheißen, dass der in Jamaika geborene Brite am Samstag wie geplant im Ring stehen werde.

Für den amtierenden Weltmeister Huck wäre es die erste IBO-Titelverteidigung gewesen. Der 31-Jährige hatte den Gürtel erst im Februar in Halle gegen McKenzies Landsmann Ola Afolabi gewonnen.

SID

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