BVB hofft auf Trendwende - Watzke zuversichtlich

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BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke glaubt an Trainer und Team. Foto: Bernd Thissen

Dortmund (dpa) - Bei Borussia Dortmund wächst der Glaube an eine Trendwende. "Ich bin zuversichtlich, dass nach dem Frankfurt-Spiel jeder verstanden hat, was Tango ist", sagte Hans-Joachim Watzke den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Der Geschäftsführer des auf den letzten Tabellenplatz abgerutschten Fußball-Bundesligisten hatte schon am vergangenen Montag in einer vielbeachteten "Blut, Schweiß und Tränen"-Rede vor den BVB-Aktionären auf die bedrohliche Lage hingewiesen: "Das habe ich ja nicht getan, weil ich als Prophet der Dunkelheit gelten wollte, sondern weil das meine Überzeugung war."

Auch Michael Zorc ist überzeugt, dass sich der BVB aus seiner prekären Lage befreien kann. "Die Mannschaft hat sich die Situation selbst eingebrockt. Es bleibt ihnen jetzt gar nichts anders übrig, als die Situation anzunehmen und professionell damit umzugehen", sagte der Sportdirektor in einem Interview der "Bild"-Zeitung. Es gehe vor allem darum, "unsere Fehlerquellen zu minimieren".

Den Vorwurf, mit den Neuverpflichtungen daneben gelegen zu haben, wies Zorc zurück. "Es ist doch völlig klar und legitim, dass alles hinterfragt wird, wenn wir auf dem 18. Tabellenplatz stehen. Und es ist auch klar, dass wir uns jetzt nicht hinstellen und sagen, wir haben alles richtiggemacht." Nach seinen Angaben gelten die Verträge der BVB-Stars auch für die 2. Bundesliga.

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