Aus bei der Tour de France

Horror-Sturz: Contador muss nicht operiert werden

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Für Radprofi Alberto Contador ist die Tour de France gelaufen. Am Montag erlitt er einen Schienbeinbruch.

Besancon - Der zweimalige Tour-de-France-Gewinner Alberto Contador wird sich trotz eines gebrochenen Schienbeins keiner Operation unterziehen müssen.

Das gab der 31-Jährige vom Team Tinkoff-Saxo in einer Pressemitteilung bekannt. Contador war auf der zehnten Etappe der Frankreich-Rundfahrt gestürzt und hatte dabei einen Bruch des rechten Schienbeins unterhalb des Knies erlitten. Daraufhin musste der Spanier die „Große Schleife“ beenden.

Zunächst war davon ausgegangen worden, dass die Blessur operativ behandelt werden muss. „Die Ärzte haben mir gesagt, dass eine Operation die Verletzung noch verschlimmern könnte. Natürlich dauert der Heilungsprozess ohne OP länger. Die gute Nachricht ist, dass keine Sehnen oder Bänder betroffen sind“, so Contador: „Der Bruch ist an der bestmöglichen Stelle. Ich brauche jetzt zwei Wochen Ruhe.“

Nach Angaben der Ärzte sei ein Start bei der Spanien-Rundfahrt, die am 23. August beginnt, jedoch fast unmöglich. „Aber wir werden sehen, wie sich alles entwickelt.“ Contador ist bereits der zweite große Favorit auf den Gesamtsieg, für den die Tour vorzeitig gelaufen ist. Auf der fünften Etappe nach Arenberg hatte Titelverteidiger Christopher Froome (Großbritannien/Sky) nach zwei Stürzen verletzungsbedingt aufgeben müssen.

Die Gewinner der Tour de France seit 1989

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SID

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