Dallas verliert ohne Nowitzki - Schröder mit Sieg

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Dirk Nowitzki wurde im Spiel gegen die Sacramento Kings geschont. Foto: Alberto Estevez

Denver (dpa) - Dirk Nowitzki schaute sich das Treiben auf dem Parkett des Pepsi Centers in Denver entspannt von der Bank aus an.

Am Tag nach dem kräftezehrenden Erfolg in der Verlängerung bei den Sacramento Kings bekam Deutschlands Basketball-Superstar von Trainer Rick Carlisle eine Verschnaufpause verordnet. Da Carlisle in Tyson Chandler und Rajon Rondo auch noch zwei weitere Leistungsträger schonte, gingen die Mavs stark ersatzgeschwächt in das Duell bei den Nuggets - und am Ende mit 107:114 als Verlierer vom Platz.

Doch die 13. Saisonniederlage beschäftigte die Mavericks nicht lange. Schon am Freitag kommt es in Dallas zur Revanche gegen Denver, zudem hat Carlisle den gesamten Saisonverlauf im Blick. Wenn es in den Playoffs ab Mitte April richtig wichtig wird, will der Dallas-Coach eine fitte Mannschaft um sich haben - da fällt eine Niederlage im 40. Spiel der regulären Saison nicht sonderlich ins Gewicht.

"Man muss es einfach machen", sagte Carlisle. Der 55-Jährige bereute vielmehr, dass er nicht auch Monta Ellis eine Auszeit gegönnt hat. "Er war müde und hat nie ins Spiel gefunden. Das hätte ich vorhersehen müssen", meinte der Mavs-Coach selbstkritisch. So stand Ellis zwar etwas mehr als 21 Minuten auf dem Parkett, traf aber nur einen seiner elf Versuche aus dem Feld und konnte dem Team so kaum helfen. Bester Dallas-Werfer war in Abwesenheit der Stars J.J. Barea mit 17 Punkten, bei Denver kam Ty Lawson auf 29 Zähler.

Der stets streitbare Mavericks-Besitzer Mark Cuban nutzte die Partie wieder einmal zur Kritik an der Liga für die Spielplangestaltung. "Das ist heute ein geschenktes Spiel für Denver", sagte Cuban vor der Begegnung. Die sogenannten Back-to-Back-Spiele, also Partien an aufeinanderfolgenden Tagen, sind Profis und Club-Verantwortlichen schon lange ein Dorn im Auge. Vor allem die Reisestrapazen werden kritisiert. Möglichkeiten für einen besseren Spielplan gebe es genug, meinte Cuban. Man müsse sie nur nutzen.

Den Atlanta Hawks sind derlei Diskussionen derzeit dagegen völlig egal, der deutsche Nationalspieler Dennis Schröder und seine Kollegen würden im Moment am liebsten jeden Tag spielen. Schließlich schwimmen die Hawks auf einer beeindruckenden Erfolgswelle. Bei den Boston Celtics gewann Atlanta 105:91 und feierte damit den zehnten Sieg in Serie. Schröder kam in 16:25 Minuten auf vier Punkte und zwei Assists. Atlanta führt die Eastern Conference weiter souverän an.

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