Darauf muss man beim Großen Preis von Spanien achten

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Nico Rosberg will am Start an Lewis Hamilton vorbeiziehen. Foto: Andreu Dalmau

Barcelona (dpa) - Rennen Nummer fünf. Die Formel 1 startet zum ersten Mal in diesem Jahr in Europa. Nico Rosberg will seine Siegesserie ausbauen, Lewis Hamilton genau diese stoppen. Seit sieben Rennen hat er nicht mehr gewonnen.

Von der Pole aus will er es beim Großen Preis von Spanien an diesem Sonntag (14.00 Uhr) in Barcelona schaffen. Ein guter Start ist dafür fast Pflicht aus. Doch es gibt noch mehr zu beachten:

DIE ERSTEN SEKUNDEN: Rosberg setzt einiges auf einen perfekten Start. Auf der langen Gerade kann und will er an Pole-Mann Hamilton vorbeiziehen. Zweimal ist es ihm in diesem Jahr bereits gelungen, in Australien und Bahrain verpatzte Hamilton seinen Start. Doch Obacht: Hinter dem Mercedes-Duo wittern der 18 Jahre alte neue Red-Bull-Aufsteiger Max Verstappen und Daniel Ricciardo ihre Chance. Es kann also ganz schön eng werden in Kurve eins, einem scharfen Rechtsknick. Denn von den Plätzen fünf und sechs könnten auch die in der Qualifikation plötzlich erlahmten Ferraris mit Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel ihr Heil in der Offensive suchen.

FERRARI: Hat die Scuderia ihren Speed wiedergefunden? Nach der enttäuschenden Qualifikation mit einer Sekunde Rückstand auf die Silberpfeile herrschte Rätselraten. Vettel ging nicht davon aus, dass man generell an Geschwindigkeit verloren habe. Dass Red Bull und Mercedes noch einmal so deutlich zugelegt hätten, glaubt er auch nicht. Im Rennen wird es sich zeigen. Ferrari wird taktische Risiken eingehen müssen, um nicht wieder abgehängt zu werden.

BOXENSTOPPS: Wer kommt wie oft zum Reifenwechsel? Rosberg fuhr vor einem Jahr von der Pole mit zwei Stopps zum Sieg. Hamilton versuchte es mit dreien und wurde Zweiter. Klar ist, der Kurs verbraucht die Reifen. Zudem entschieden sich die meisten Teams bei der Vorauswahl auch noch für die weicheren Gummis. Wer zum richtigen Zeitpunkt die richtige Wahl trifft, kann sich einen Vorteil im Rennen verschaffen. Wer falsch liegt, kann viel verspielen. Zwei oder drei - das ist hier Frage.

DAS TAUSCH-DUO: Max Verstappen hat sich schon in Position gebracht. Startrang vier für den 18-Jährigen in seinem ersten Rennen für Red Bull. Der Teenager könnte der mit Abstand jüngste Formel-1-Pilot auf dem Podium werden, bislang führt dort Vettel durch seinen Sieg in Italien 2008 im Alter von 21 Jahren und 73 Tagen. Für den von Red Bull degradierten Daniil Kwjat lief es schlechter. Nur 13. im Toro Rosso, fünf Ränge schlechter als sein neuer Teamkollege Carlos Sainz Junior. Als ob die Wut über die Zwangsversetzung nicht schon groß genug gewesen wäre, dürfte er nun auch noch alles daran setzen, im Rennen zumindest das Teamduell für sich zu entscheiden.

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