Debüt mit 19: Angelique Kerbers Abschneiden in Wimbledon

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Angelique Kerber nimmt zum neunten Mal am Grand-Slam-Tennisturnier in Wimbledon teil. Foto: Gerry Penny

Vor vier Jahren stand Angelique Kerber schon einmal im Wimbledon-Halbfinale, schaffte es aber nicht ins Endspiel. Seit ihrem Debüt bei dem Grand-Slam-Tennisturnier ist die Kielerin aber auch schon oft früh gescheitert.

London (dpa) - Zum neunten Mal nimmt Angelique Kerber am Grand-Slam-Tennisturnier in Wimbledon teil. Mit einem Sieg über die Amerikanerin Venus Williams am Donnerstag will die Australian-Open-Siegerin erstmals das Endspiel erreichen.

Ein Überblick über ihre bisherigen Teilnahmen:

2015: Aus in der dritten Runde

Kerber hatte sich viel vorgenommen, verpasste aber das Achtelfinale. Doch die Linkshänderin hatte sich nicht viel vorzuwerfen. Sie verlor ein teilweise hochklassiges Match gegen die spätere Finalistin Garbiñe Muguruza aus Spanien mit 6:7 (12:14), 6:1, 2:6. "Klar habe ich erwartet, dass ich besser spiele", sagte Kerber.

2014: Aus im Viertelfinale

Im Achtelfinale besiegte Kerber überraschend die russische Weltklasespielerin Maria Scharapowa. Einen Tag später fehlte ihr am Ende auch die Kraft. Mit dem 3:6, 4:6 gegen die spätere Endspiel-Verliererin Eugenie Bouchard aus Kanada musste sie ihre Hoffnung auf das Halbfinale aufgeben. "Mir war klar, dass ich nicht genug Zeit hatte mich zu regenerieren", sagte sie.

2013: Aus in der zweiten Runde

Vor drei Jahren gehörte die deutsche Hauptrolle klar Sabine Lisicki, die bis ins Finale vordrang. Kerber scheiterte überraschend früh an Kaia Kanepi aus Estland mit 6:3, 6:7 (6:8), 3:6. Im Tiebreak des zweiten Durchgangs hatte sie schon 5:1 geführt und war nur noch zwei Punkte vom Matchgewinn entfernt. "Ich hatte meine Chancen, aber ich habe sie nicht genutzt", so Kerber.

2012: Aus im Halbfinale

In der Runde der besten Acht gewann sie das Duell mit Sabine Lisicki. Im Halbfinale wurde sie von einer grandios spielenden Polin Agnieszka Radwanska gestoppt. Mit 3:6, 4:6 musste sich die Schleswig-Holsteinerin der Nummer drei der Welt geschlagen geben.

2011: Aus in Runde eins

Vor fünf Jahren scheiterte Kerber an der Britin Laura Robson, die sie 2016 in der ersten Runde locker bezwang. Es war damals ihre elfte Erstrunden-Pleite im Jahr 2011. Sie zweifelte an ihrer Karriere, dachte ans Aufhören. "Danach habe ich eine Pause gemacht und bin dann nach New York geflogen und habe das Halbfinale bei den US Open gespielt", erinnerte sich die 28-Jährige in diesem Jahr.

2010: Aus in Runde drei

Die 22-jährige Kerber verlor gegen die Australierin Jarmila Groth mit 3:6, 5:7. Sie war Weltranglisten-54., Groth 38 Plätze schlechter eingestuft. Trotzdem war es ihr zu dem Zeitpunkt erfolgreichstes Abschneiden. Ein Jahr zuvor schaffte sie die Qualifikation nicht.

2008: Aus in Runde eins

Die Schleswig-Holsteinerin wehrte noch drei Matchbälle ab, zog dann aber 3:6, 6:2, 5:7 gegen die britische Wildcard-Spielerin Jelena Baltascha den Kürzeren. Kerber stand auf Weltranglistenplatz 131, ihre Gegnerin lag noch 27 Plätze dahinter.

2007: Aus in Runde eins

Mit 19 Jahren gab Kerber ihr Wimbledon-Debüt. Sie verlor gegen die Weltranglisten-Siebte Anna Tschakwetadse aus Russland 5:7, 3:6.

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