Punkterekord gegen Lakers

Schröder so stark wie noch nie in der NBA

Atlanta gewinnt auch mit Dennis Schröder in der Startformation. Foto: Erik S. Lesser
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Atlanta gewinnt auch mit Dennis Schröder in der Startformation. Foto: Erik S. Lesser

Los Angeles - So stark war Dennis Schröder in der NBA bislang noch nie. Gegen Altmeister Los Angeles Lakers gelang dem jungen deutschen Nationalspieler von den Atlanta Hawks ein persönlicher Punkterekord.

Basketball-Star Dennis Schröder hat sein bislang bestes Spiel in der nordamerikanischen Profiliga gezeigt. Der deutsche Nationalspieler steuerte am Sonntagabend (Ortszeit) insgesamt 24 Punkte zum 91:86-Sieg seiner Atlanta Hawks bei den Los Angeles Lakers bei. So erfolgreich war der 21-Jährige zuvor noch nie seit seinem Wechsel in die NBA im Sommer 2013. „Unser Trainer kam vor dem Spiel zu mir und sagte mir, einfach so zu spielen wie immer“, meinte Schröder. „Ich bekomme jetzt meine Minuten und fühle mich sehr wohl damit. Der Coach vertraut mir immer mehr.“

Der gebürtige Braunschweiger gehörte zum siebten Mal zur Startformation der Hawks. Neben seinem persönlichen Punktrekord gelangen ihm auch noch zehn Assists und drei Rebounds. Besonders wichtig war eine Aktion Schröders in der letzten Minute des Spiels: Die ansonsten schwachen Lakers waren durch 16:2 Punkte in Serie noch einmal auf 83:85 herangekommen. Doch Schröder bekam in dieser Situation den Ball, zog zum Korb und sorgte für die Entscheidung. „Der Trainer hat den Spielzug für mich aufgezeichnet und ich habe die Herausforderung angenommen“, sagte er später dazu.

Für Atlanta war es bereits der 52. Sieg in dieser Saison. Der Tabellenführer der Eastern Conference hat sich die Teilnahme an den Playoffs längst gesichert. Die Lakers dagegen bleiben ein Schatten vergangener Tage. Der 16-fache NBA-Meister, der den Titel zuletzt 2010 und 2009 gewann, hat die K.o.-Runde definitiv schon verpasst.

Wie tief die Lakers inzwischen gefallen sind, zeigte allein ein Blick auf die Aufstellung des Gegners. Atlanta konnte es sich am Sonntag leisten, in Jeff Teague, Paul Millsap und DeMaree Carroll drei Stars zu schonen. Zehn Minuten vor dem Ende musste auch noch All-Star-Spieler Kyle Korver ausgewechselt werden, weil er sich bei einem Zusammenprall mit Lakers-Profi Ed Davis einen Nasenbeinbruch zugezogen hatte. „Damit ist klar, dass wir ein sehr gefährliches Team sind. Wir können drei Stars ersetzen, ein Vierter fällt verletzt aus, und wir gewinnen das Spiel trotzdem“, meinte Atlantas Kent Bazemore.

dpa

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