Vorletzter Tag

Deutsche Florett-Teams ohne WM-Medaille

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Der deutsche Fechter Peter Joppich.

Kasan - Die deutschen Fechter sind am vorletzten Tag der WM in Kasan leer ausgegangen.

Sowohl die Florettherren um den viermaligen Einzel-Weltmeister Peter Joppich als auch die Damen schieden jeweils im Viertelfinale der Mannschaftswettbewerbe aus.

Joppich (Koblenz), Sebastian Bachmann (Tauberbischofsheim) sowie die Bonner Moritz Kröplin und Marius Braun verloren in der Runde der letzten Acht gegen den Europameister und späteren Goldmedaillengewinner Frankreich 42:45. Am Ende belegten sie Platz sieben. Bei den Damen waren Carolin Golubytskyi, Katja Wächter, Anne Sauer und Sandra Bingenheimer (alle Tauberbischofsheim) beim 22:45 gegen den alten und neuen Titelträger Italien chancenlos. Für sie gab es Rang fünf.

„Es war ein enges Match gegen ein Topteam“, sagte Herren-Bundestrainer Ulrich Schreck zum Viertelfinale und ergänzte mit Blick auf die im April startende Olympiaqualifikation: „Wir haben jetzt die Ausgangslage, die wir nicht wollten. Aber die Quali ist mit diesem Team möglich.“

Damit bleibt es vor den abschließenden Degenwettbewerben am Mittwoch bei zwei Medaillen für den Deutschen Fechter-Bund (DFeB). Nach Silber für Degen-Star Britta Heidemann (Leverkusen) im Einzel gewannen die Säbel-Herren am vergangenen Montag die Goldmedaille.

Ihre erste Runde souverän überstanden die deutschen Degenfechterinnen mit Heidemann. Durch ein 33:24 gegen Japan zog das Team mit Heidemann (Leverkusen), Monika Sozanska (Leipzig), Ricarda Multerer (Heidenheim) und Alexandra Ndolo (Leverkusen) ins Achtelfinale am Mittwoch gegen Europameister Rumänien ein.

Die deutschen Herren mit Jörg Fiedler (Leipzig), Norman Ackermann (Tauberbischofsheim), Falk Spautz und Christoph Kneip (beide Leverkusen) bestreiten nach dem 44:41 gegen Estland ihre Achtelfinale gegen Europameister Schweiz.

Hier glänzt unsere erste Olympia-Medaille!

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sid

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