DFB-Frauen wieder in der Erfolgsspur - 2:0 gegen China

Die deutschen Spielerinnen feiern das Tor von Anja Mittag. Foto: Jose Sena Goulao
1 von 6
Die deutschen Spielerinnen feiern das Tor von Anja Mittag. Foto: Jose Sena Goulao
Anja Mittag traf gegen China. Foto: Carmen Jaspersen
2 von 6
Anja Mittag traf gegen China. Foto: Carmen Jaspersen
Lena Petterman (r) im Kopfballduell mit der Chinesin Li Dongna. Foto: Jose Sena Goulao
3 von 6
Lena Petterman (r) im Kopfballduell mit der Chinesin Li Dongna. Foto: Jose Sena Goulao
Silvia Neid koordiniert von der Bank aus das Spiel der DFB-Frauen. Foto: Jose Sena Goulao
4 von 6
Silvia Neid koordiniert von der Bank aus das Spiel der DFB-Frauen. Foto: Jose Sena Goulao
Leonie Maier (r) im Kampf um den Ball gegen die Chinesin Wu Haiyan. Foto: Jose Sena Goulao
5 von 6
Leonie Maier (r) im Kampf um den Ball gegen die Chinesin Wu Haiyan. Foto: Jose Sena Goulao
Lena Petterman (M) verliert den Kampf um den Ball gegen Chinas Tan Ruyin (l) und Ren Guixin. Foto: Jose Sena Goulao
6 von 6
Lena Petterman (M) verliert den Kampf um den Ball gegen Chinas Tan Ruyin (l) und Ren Guixin. Foto: Jose Sena Goulao

Vila Real de Santo Antonio (dpa) - Mit einem souveränen 2:0 (1:0)-Sieg gegen China haben Deutschlands Fußball-Frauen beim Algarve-Cup in die Erfolgsspur zurückgefunden und ihre Chance auf die Titelverteidigung gewahrt.

Anja Mittag in der 41. Minute und Alexandra Popp (77.) erzielten in Vila Real de Santo Antonio die Treffer für den Europameister, der zum Auftakt eine 2:4-Niederlage gegen Schweden kassiert hatte. "Ich bin sehr zufrieden, weil wir zum ersten Mal in dieser Konstellation gespielt haben", sagte Bundestrainerin Silvia Neid.

Getrübt wurde die Freude über den Sieg durch die schwere Verletzung von Luisa Wensing. Die Abwehrspielerin vom VfL Wolfsburg zog sich kurz vor Schluss einen Wadenbeinbruch zu und muss rund drei Monate pausieren. Und auch aus der Heimat gab es eine Hiobsbotschaft. Weltfußballerin Nadine Keßler fällt für den Rest der Saison aus und verpasst damit wohl auch die Weltmeisterschaft in Kanada. Die Mittelfeldspielerin vom VfL Wolfsburg muss am 12. März erneut am linken Knie operiert werden. "Ein Comeback in der Saison 2014/15 ist ausgeschlossen", teilte ihr Club mit.

Ohne zahlreiche Leistungsträgerinnen schlug sich das DFB-Team im zweiten Spiel der "Mini-WM" sehr ordentlich. Bei einem Sieg im Gruppenfinale am 9. März gegen Tabellenführer Brasilien (4 Punkte) winkt der Neid-Auswahl sogar der erneute Finaleinzug, wenn Schweden (3) gegen China (1) patzt. "Wir haben in der Defensive nichts zugelassen gegen technisch starke Chinesinnen. Nur die Präzision im Angriff hat das eine oder andere Mal gefehlt", sagte Neid.

Nach der Auftaktpleite ließ sie kräftig rotieren. Gleich auf acht Positionen veränderte die Bundestrainerin ihre Startformation, unter anderem auch zwischen den Pfosten. Stammtorhüterin Nadine Angerer blieb mit einem Infekt im Mannschaftshotel und wurde durch Almut Schulte vertreten.

Der Spielfreude des Europameisters taten die Personalwechsel keinen Abbruch. Von Beginn an war das Bemühen spürbar, es besser zu machen als gegen Schweden. Schon in der 3. Minute hatte Mittag die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber an Chinas Torfrau Zhang Yue. Wenig später wurde ein Schuss der Schweden-Legionärin von einer chinesischen Abwehrspielerin von der Linie geschlagen.

Beim dritten Anlauf von Mittag (19.) zappelte der Ball dann endlich im Netz, doch die Stürmerin wurde in ihrem Jubel wegen eines vorhergehenden Handspiels zurückgepfiffen. Mittag ließ sich dadurch nicht entmutigen und wurde für ihren Ehrgeiz kurz vor der Pause belohnt. Die 29-Jährige zog aus 20 Metern einfach mal ab und ließ sich anschließend für ihren 32. Treffer im 116. Länderspiel feiern.

In der zweiten Hälfte kontrollierten die DFB-Frauen das Geschehen und kamen durch Popp, die per Kopf traf, zum zweiten Treffer. In der Defensive ließen die Neid-Schützlinge kaum etwas anbrennen. Schulte musste lediglich in der Schlussphase einmal ernsthaft eingreifen.

DFB-Kader für das Turnier

auch interessant

Kommentare