Atlanta vor Playoff-Einzug - Dallas bangt

Nowitzki verliert mit Dallas - Starker Schröder siegt

Dennis Schröder (l.) steht mit Atlanta vor dem Einzug in die Playoffs. Dirk Nowitzki und die Mavericks bangen.
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Dennis Schröder (l.) steht mit Atlanta vor dem Einzug in die Playoffs. Dirk Nowitzki und die Mavericks bangen.

Portland - Dirk Nowitzki kassiert mit Dallas eine bittere Pleite im Kampf um die Playoff-Plätze in der NBA, Dennis Schröder dagegen jubelt. Auf Rekordjagd sind zwei andere Clubs.

Drei Tage nach seiner 40-Punkte-Gala hat Dirk Nowitzki mit den Dallas Mavericks beim Wiedersehen mit den Portland Trail Blazers den Kürzeren gezogen. Der frühere NBA-Champion unterlag beim Team aus Oregon mit 103:109. Dallas bleibt im Westen als Tabellensiebter auf einem Play-off-Platz, es wird aber immer enger.

Spannender Kampf um die Play-off-Plätze im Westen

Neuer Achter hinter den Mavericks, die 35 Siege und 36 Niederlagen auf dem Konto haben, ist mit der gleichen Bilanz Utah Jazz nach einem 89:87-Sieg bei den Houston Rockets (35:37), die damit nur noch auf Rang neun liegen. Dallas spielt vor dem Ende der Hauptrunde gegen beide direkten Konkurrenten. Elf Partien stehen noch aus.

„Es wird sich in den letzten paar Spielen entscheiden, so wie immer“, sagte Nowitzki: „Es ist eine schwierige Angelegenheit. Es gibt viele gute Teams und wir müssen einen Weg finden, einige Partien zu gewinnen.“

Nowitzki (37), der Dallas am Montag mit 40 Punkten zum Heimsieg gegen Portland geführt hatte (132:120 n.V.) kam auf 21 Zähler und neun Rebounds, Topscorer der Mavs war Wesley Matthews (22). Die Trail Blazers konnten sich wie gewohnt auf Damian Lillard (27) verlassen.

Eine starke Leistung bot Dennis Schröder beim 42. Saisonsieg der Atlanta Hawks. Mit 23 Punkten führte der Nationalspieler die Hawks zum 122:101-Erfolg bei den Washington Wizards. Der 21-Jährige war bester Werfer der Hawks. „Dennis war großartig“, lobte Trainer Mike Budenholzer seinen Point Guard. Damit gelang Atlanta die Revanche für die Heimniederlage gegen Washington zwei Tage zuvor. Als momentaner Dritter im Osten der NBA stehen die Hawks mit einer 42:30-Bilanz kurz vor dem Einzug in die Playoffs.

Golden State Warriors und San Antonio Spurs jagen NBA-Rekorde

Weiter auf Rekordjagd sind die Golden State Warriors. Nach dem 114:98 gegen die Los Angeles Clippers fehlen dem Team um Starprofi Stephen Curry jetzt lediglich noch neun Siege, um die Rekord-Bilanz der Chicago Bulls von 72:10-Erfolgen aus der Saison 1995/96 zu überbieten. Curry war mit 33 Punkten bester Schütze für den Spitzenreiter der Western Conference. Beim saisonübergreifend 51. Heimsieg nacheinander überzeugte obendrein Klay Thompson, der 32 Zähler beisteuerte.

Die San Antonio Spurs feierten durch ein 112:88 gegen die Miami Heat im 36. Saison-Heimspiel bereits ihren 36. Sieg. Saisonübergreifend hat der West-Tabellenzweite vor eigenem Publikum nun schon seit 45 Partien ausschließlich Siege eingefahren. Chicago hatte zu Beginn der Saison 1995/96 mit dem Gewinn der ersten 37 Heimspiele die momentan noch gültige Bestmarke aufgestellt.

dpa/ sid

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