Überragender "Dirkules"

Nowitzki und Mavs beenden Pleitenserie

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Dirk Nowitzki im Duell mit Brooklyns Spieler Reggie Evans.

New York - Kleiner Hoffnungsschimmer für Dirk Nowitzki, weiter Warten für Tim Ohlbrecht: Vor dem direkten Duell an diesem Sonntag spielten die beiden deutschen NBA-Profis unterschiedliche Rollen.

Die Dallas Mavericks haben in der NBA mal wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben. Angeführt vom starken Dirk Nowitzki gewannen die Mavs am Freitag (Ortszeit) bei den Brooklyn Nets mit 98:90 und hielten nach zuvor drei Niederlagen in Serie zumindest ihre vagen Playoff-Hoffnungen am Leben. Nowitzki kam beim ersten Auftritt der Texaner im schmucken Barclays Center auf 20 Punkte und stimmte sich damit auf das mögliche Duell mit seinem Nationalmannschaftskollegen Tim Ohlbrecht am Sonntag ein. Ohlbrecht verfolgte den 118:110-Sieg seines neuen Teams Houston Rockets bei den Orlando Magic erneut von der Bank aus und muss weiter auf seine ersten Spielminuten in der NBA warten.

„Ich werde im Training jeden Tag Gas geben und mich anbieten“, hatte Ohlbrecht am Vormittag vor dem Gastspiel in Orlando in einer Telefonkonferenz mit deutschen Journalisten gesagt. „Zehn Minuten in der NBA sind mehr wert als alles andere in Europa.“ Noch muss sich der gebürtige Wuppertaler, der am Montag seinen ersten Vertrag in der besten Liga der Welt unterschrieben hatte, aber gedulden. Trotzdem freut sich der 24-Jährige riesig auf das Duell mit Nowitzki und dem 2008 eingebürgerten Chris Kaman. „Jetzt in einem Atemzug mit Dirk genannt zu werden, ist schon etwas Tolles.“

Nowitzki hatte am Freitag trotz des Erfolges bei den Nets, wo Dallas' Wunschspieler Deron Williams mit 24 Punkten glänzte, immer noch an den vorherigen Niederlagen zu knabbern. „Es ist ohne Frage eine sehr frustrierende und enttäuschende Saison. Wir haben einige knappe Spiele verloren, die wir auch hätten gewinnen können“, haderte der Würzburger.

Nach wie vor sind die Mavs mit einer Bilanz von 26 Siegen und 32 Niederlagen weit von einer Playoff-Teilnahme entfernt. Dennoch wirkte auch Nowitzki am Ende immerhin wieder kämpferisch, als er das Barclays Center verließ. „Wir müssen diese Rückschläge vergessen und dürfen uns davon nicht runterziehen lassen“, forderte der 34-Jährige.

dpa

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