Clippers-Besitzer Donald Sterling

Rassismus-Eklat in der NBA

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Donald Sterling.

Los Angeles - Donald Sterling, Besitzer der Los Angeles Clippers wird beschuldigt, sich in einer mitgeschnittenen Konversation diskriminierend über Schwarze geäußert zu haben.

Rassismus-Skandal in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA: Donald Sterling, Besitzer der Los Angeles Clippers wird beschuldigt, sich in einer mitgeschnittenen Konversation diskriminierend über Schwarze geäußert zu haben. Demnach habe Sterling im Gespräch mit einer Frau gesagt, sie solle keine Schwarzen mit zu den Spielen der Clippers bringen. Die Clippers wollten die Identität des Sprechers zwar vorerst nicht bestätigen, kündigten aber Untersuchungen an.

Der Mitschnitt, der von dem Promi-Portal TMZ.com veröffentlicht worden war, sorgte in der NBA für Entsetzen. „In unserer Liga ist kein Platz für Donald Sterling. Ich kann mir nicht vorstellen, was in seinem Kopf vorgeht“, sagte Superstar LeBron James von Meister Miami Heat. Kobe Bryant vom Stadtrivalen Los Angeles Lakers nannte Sterlings Äußerungen „eine verdammte Schande. Leider ist es traurige Realität, dass wir solche Menschen in unserer Welt haben.“

In einem offiziellen Statement bezeichnete NBA-Commissioner Adam Silver den Inhalt des Gespräches als „beleidigend und verstörend“, die Liga beabsichtige, dem Fall „so schnell wie möglich auf den Grund zu gehen“. Für Silver persönlich sei die Situation „unfair gegenüber den Spielern und Trainern der Clippers“. Im Play-off-Achtelfinale (best-of-seven) führt Los Angeles 2:1 gegen die Golden State Warriors.

sid

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