DOSB-Präsident reagiert gelassen

Hörmann: Keine Olympia-Gefahr durch DFB-Wirbel

Alfons Hörmann, DOSB, Hamburg 2024, Olympische Spiele
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Alfons Hörmann ist seit Dezember 2013 Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes.

Düsseldorf - Der DOSB will sich mit Hamburg für die Olympischen Spiele 2024 bewerben. Der Wirbel um die Vergabe der WM 2006 soll darüber keine Auswirkungen haben.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht das Referendum über die Olympia-Bewerbung von Hamburg für 2024 durch die Bestechungsvorwürfe bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 nicht belastet. „Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. In Hamburg sind wir von Anfang an den klaren und konsequenten Weg der Transparenz gegangen“, erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Das Hamburger Transparenzportal gebe umfangreich Auskunft über Vereinbarungen der Gesellschafter und einzelne Bewerbungsschritte sowie Finanzen. Alle Verträge könnten von jedermann im Netz eingesehen werden. „Diesem Weg der Fairness und der klaren Prinzipien werden wir treubleiben“, versicherte Hörmann. Das Olympia-Referendum wird am 29. November stattfinden.

Vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) erwartet der Dachverband rasche Klärung der Anschuldigungen. „Wir gehen davon aus, dass der DFB die Vorwürfe des Spiegel zeitnah und umfassend aufklären wird“, sagte Hörmann. „Mit Transparenz und aktiver Kommunikation ist die nun infrage gestellte Glaubwürdigkeit in die Institutionen und die handelnden Personen wieder herzustellen.“

dpa

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