Frankreich will Fußball-EM trotz Terror nicht verschieben

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Die Europameisterschaft 2016 findet in Frankreich statt. Foto: Sebastien Nogier

Paris (dpa) - Trotz der Terrorserie in Europa wollen die französischen Gastgeber der Fußball-Europameisterschaft 2016 das Turnier nicht infrage stellen.

"Die Fußball-Europameisterschaft abzusagen oder zu verschieben hieße, diesen Feiglingen recht zu geben", sagte Sport-Staatssekretär Thierry Braillard in einem veröffentlichten Interview der Zeitung "L'Équipe". Er glaube auch nicht, dass die UEFA als Organisatorin der EM darüber nachdenke.

Braillard betonte, die Sicherheit sei eine zentrale Frage bei den Vorbereitungen für die EM, die am 10. Juni beginnen soll. "Im Hinblick auf die Sicherheit kann man nicht mehr tun", versicherte er. "Wir wiederholen es seit mehreren Monaten, die terroristische Bedrohung war von Anfang an Teil unserer Überlegungen." Braillard mahnte: "In solchen Momenten darf man nicht Angst zur Angst hinzufügen." Er bemühte sich auch, mögliche Sorgen der Teams zu zerstreuen: "Jede Mannschaft wird von Elite-Polizisten bewacht werden, wie auch ihre Trainingsorte und Unterkünfte."

Frankreich war im vergangenen Jahr mehrfach Ziel islamistischer Terroristen. In Paris starben dabei im November 130 Unschuldige, unter anderem sprengten sich drei Männer während eines Länderspiels in der Nähe des Stade de France in die Luft.

EM 2016

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