Triumph in Madrid

USA zum fünften Mal Basketball-Weltmeister

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James Harden (r) und Nikola Kalinic kämpfen um den Ball. 

Madrid - Das war Basketball vom Allerfeinsten! Mit einer Gala im Finale haben die USA ihren WM-Titel verteidigt. Endspielgegner Serbien war nicht mehr als ein Sparringspartner.

Mit einer eindrucksvollen Basketball-Show haben die USA den WM-Titel verteidigt und ihre weltweite Dominanz einmal mehr unter Beweis gestellt. Vier Jahre nach dem Triumph in der Türkei gewannen die NBA-Stars am Sonntag in der spanischen Hauptstadt Madrid im Endspiel gegen Serbien klar mit 129:92 (67:41). Für die Amerikaner war es der fünfte Erfolg bei einer Weltmeisterschaft, sie sind international nun seit 45 Spielen ungeschlagen. Die letzte Niederlage datiert von der WM 2006, als im Halbfinale Griechenland zu stark war. Bester US-Werfer war Kyrie Irving mit 26 Punkten. Am Samstag hatte sich Europameister Frankreich durch ein 95:93 (43:42) gegen Litauen Platz drei gesichert.

In einem einseitigen Endspiel hatten die USA nur ganz am Anfang ein paar kleinere Schwierigkeiten. Die Serben, die im Halbfinale überraschend Frankreich ausgeschaltet hatten, starteten mutig und führten mit 15:7. Doch dann drehten die Ausnahmespieler aus der nordamerikanischen Profiliga auf und marschierten mit einem 15:0-Lauf auf 22:15 davon. Gegen Ende des ersten Viertels führte das Team von Trainer Mike Krzyzewski bereits mit 16 Punkten (35:19) und hatte die Partie damit praktisch vorzeitig entschieden.

Vor allem Kyrie Irving (18) von den Cleveland Cavaliers und James Harden von den Houston Rockets (17) liefen vor der Pause richtig heiß. Zudem trafen die US-Boys hochprozentig aus der Distanz und versenkten in der ersten Halbzeit elf von 16 Dreipunktversuchen. Die Serben hatten diesem Basketball-Rausch des Topfavoriten nichts entgegenzusetzen, obwohl sie keineswegs enttäuschend. Beim Pausenstand von 67:41 hatte das Endspiel bereits jede Spannung verloren.

Nach dem Seitenwechsel setzten die USA ihre große Show fort. Schon kurz vor dem Ende des dritten Abschnitts war die 100-Punkte-Marke geknackt. Am Ende gönnte Krzyzewski seinen Reservisten noch ein paar Minuten Spielzeit.

Gastgeber Spanien war überraschend bereits im Viertelfinale an Frankreich gescheitert. Die deutsche Mannschaft hatte die Qualifikation durch das Vorrunden-Aus bei der Europameisterschaft in Slowenien im vergangenen Jahr klar verpasst.

dpa

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