Europameisterschaft in Polen

Handball-EM 2016 im TV und Live-Stream: Infos und Spielplan

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Jubel in Polen: Deutschland ist Europameister 2016.

München - Die deutsche No-Name-Truppe sorgt bei der Handball-EM in Polen für Furore und steht in der Hauptrunde. Wo Sie die weiteren Spiele der deutschen Handballnationalmannschaft live sehen können.

Update vom 30. Januar 2016: Der Titeltraum ist zum Greifen war: Nur noch ein Schritt fehlt der deutschen Handball-Nationalmannschaft zum ganz großen Triumph. Im Finale der Handball-EM 2016 in Polen trifft Deutschland nach dem Halbfinal-Erfolg gegen Norwegen auf Spanien. Hier können Sie auf einen Blick sehen, wie sie EM-Finale Deutschland - Spanien live im TV und im Stream verfolgen können.

Update vom  28. Januar 2016: Der deutsche Traum geht weiter: Die DHB-Auswahl hat das Halbfinale der Handball-EM 2016 in Polen erreicht. Am Freitag muss de Mannschaft gegen Norwegen ran. Wir haben zusammengefasst, wie Sie Deutschland gegen Norwegen live im TV und Live-Stream sehen können.

Update vom 26. Januar 2016: Die deutschen Handballer sind bei der EM 2016 in Polen nicht zu stoppen. Am Mittwoch spielen sie um den Einzug ins Halbfinale. So sehen Sie das Spiel Deutschland gegen Dänemark live im TV und im Stream.

Update vom 22. Januar 2016: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat es bei der Handball-EM 2016 in der Türkei in die Hauptrunde geschafft. Ungarn ist am Freitag der erste Gegner der DHB-Auswahl. So sehen Sie das Spiel live im TV und im Live-Stream.

Die Aussichten vor Beginn der Handball-EM für die deutsche Nationalmannschaft waren alles andere als rosig. Denn Bundestrainer Dagur Sigurdsson muss bei der Handball-EM vom 15. bis zum 31. Januar in Polen personell mächtig improvisieren. Mit Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki, Patrick Wiencek und Paul Drux fehlt dem Coach schon mal ein Stamm-Quartett von der WM in Katar - um nur einige Namen zu nennen. 

Zudem waren die Vorbereitungsspiele der jungen Mannschaft nicht wirklich von Konstanz geprägt, die Mannschaft glich eher einer Wundertüte. Nach ansprechenden Leistungen gegen Tunesien (37:30) und Island (26:25) hinterließ das umformierte Team im letzten Test am Sonntag beim 24:27 erneut gegen Island viele Fragezeichen. Die deutschen Spieler wirkten überraschend uninspiriert, agierten fahrig in Abwehr und Angriff und leisteten sich reihenweise Fehlwürfe.

Sigurdsson bleibt dennoch betont gelassen: "Vielleicht bin ich naiv oder ein bisschen übermotiviert. Aber es hilft mir doch nicht, jetzt groß rumzujammern. Wir müssen diese Verletztenmisere wie Männer annehmen." Gleichzeitig betonte er, dass man "gegen jeden Gegner der Welt bestehen" könne und man gute Chancen habe die Vorrunde zu überstehen. Und in der Vorrunde bewies die deutsche Mannschaft ihren zahlreichen Kritikern eindrucksvoll das Gegenteil. Nach der Auftaktniederlage gegen Spanien (32:29) ließen die deutschen Handballer Siege gegen Schweden (27:26) und Slowenien (25:21) folgen und konnten somit den verdienten Einzug in die Hauptrunde der Handball-Euromeisterschaft feiern. 

Die mit einem Altersschnitt von nur 24,9 Jahren mit Abstand jüngste Mannschaft des Turniers freut sich nun auf die anstehende Hauptrunde. "Jetzt gilt's, jetzt sind wir drin im Turnier", verkündete Kapitän Steffen Weinhold am Donnerstag forsch. Erster Gegner der deutschen Mannschaft ist am Freitag Ungarn, ehe es in den nächsten Tagen gegen Russland und den heißen Titelanwärter Dänemark geht. 

Handball-EM 2016 in Polen: Hauptrunde live im Free-TV

Anders als die WM 2015 in Katar, werden ARD und ZDF die Handball-Europameisterschaften der Männer 2016 in Polen übertragen. Die Öffentlich-Rechtlichen sicherten sich in diesem Paket auch schon die exklusiven Medienrechte für die EM 2018 in Kroatien. Übertragen werden alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft und weitere Höhepunkte, sodass nun auch die Spiele der Hauptrunde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu sehen sind. Fast vier Millionen Zuschauer beim letzten Vorrundenspiel gegen Slowenien demonstrieren deutlich, dass die Entscheidung von ARD und ZDF die Spiele der deutschen Mannschaft wieder ins Programm aufzunehmen die Richtige gewesen ist. 

Das erste Spiel der Hauptrunde gegen Ungarn steigt am Freitag, den 22.01., um 18.15 Uhr. Die Übertragung der Partie Deutschland gegen Ungarn beginnt im ZDF mit Moderator Yorck Polus ab 18.05 Uhr. Die in der Vorrunde erstaunlich defensivschwachen Ungarn besitzen mit 0:4 Punkten nur noch theoretische Chancen auf das Halbfinale.

Am Sonntag, den 24.01., trifft die deutsche Handball-Nationalmannschaft dann auf Russland. Die Begegnung gegen das russische Team, welches ebenso wie die Deutschen mit 2:2 Punkten in die Hauptrunde startet, wird ab 18 Uhr in der ARD Sportschau übertragen. Anwurf ist um 18.15 Uhr in Breslau, als Kommentator fungiert Florian Naß.

Der härteste Brocken wartet auf die deutsche Handball-Nationalmannschaft dann im letzten Spiel der Hauptrunde mit Dänemark. Das Duell gegen einen der heißesten Titelanwärter zeigt die ARD am Mittwoch, den 27.01., Anwurf ist erneut um 18.15 Uhr in Breslau. Sollte sich die deutsche Mannschaft in den Duellen gegen Ungarn und Russland schadlos gehalten und Siege eingefahren haben, könnte es gegen die Dänen um den Einzug in das Halbfinale der Handball-Europameisterschaft in Polen gehen. 

Handball-EM 2016 in Polen: Hauptrunde im kostenlosen Live-Stream

Wie bei sämtlichen anderen Angeboten der beiden öffentlich-rechtlichen Sender gilt auch bei der Handball-EM 2016: Wer es nicht rechtzeitig vor die TV-Geräte schafft, kann sich die Begegnungen des DHB-Teams auch online anschauen. Sowohl ARD als auch ZDF bieten ihr gesamtes Programm auch im Live-Stream an - zu finden in der ARD-Mediathek bzw. in der ZDF-Mediathek. Das geht ganz einfach per Internet-Browser auf dem Desktop sowie auf mobilen Endgeräten. Apple-Usern wird dazu der Download der kostenlosen ARD-App im iTunes-Store empfohlen, Android-Nutzer werden entsprechend im Google Play Store fündig. Entsprechendes gilt für die ZDF-App im iTunes-Store und im Google Play Store.

Doch nicht vergessen: Bei der Nutzung von Live-Streams ist eine stabile WLAN-Verbindung ratsam, denn der Datenverbrauch beim Streamen ist sehr hoch. Das könnte also dazu führen, dass das vertraglich vereinbarte Datenvolumen aufgebraucht ist. Das Abspielen eines Live-Streams ist dann nicht mehr möglich, und die Surf-Geschwindigkeit wird stark gedrosselt. Wer trotz des ausgeschöpften Kontingents noch weiter unterwegs schnell im Netz surfen will, muss ein Zusatzkontingent kaufen.

Der Spielplan der Handball-EM 2016 in Polen

Vorrunde Gruppe A Uhrzeit Begegnung Ergebnis
15.01.2016 18.00 Uhr Frankreich - Mazedonien 30:23 (12:12)
15.01.2016 20.30 Uhr Polen - Serbien 29:28 (14:15)
17.01.2016 18.15 Uhr Serbien - Frankreich 26:36 (16:19)
17.01.2016 20.30 Uhr Mazedonien - Polen 23:24 (13:11)
19.01.2016 18.15 Uhr Mazedonien - Serbien

27:27 (13:13)

19.01.2016 20.30 Uhr Frankreich - Polen

25:31 (12:15)

Vorrunde Gruppe B Uhrzeit Begegnung Ergebnis
15.01.2016 16.00 Uhr Kroatien - Weißrussland 27:21 (15:15)
15.01.2016 18.15 Uhr Island - Norwegen 26:25 (10:11)
17.01.2016 16.00 Uhr Weißrussland - Island 39:38 (17:18)
17.01.2016 18.15 Uhr Norwegen - Kroatien 34:31 (16:17)
19.01.2016 18.15 Uhr Weißrussland - Norwegen

27:29 (13:12)

19.01.2016 20.30 Uhr

Kroatien - Island

37:28 (19:10)

Vorrunde Gruppe C Uhrzeit Begegnung Ergebnis 

16.01.2016

18.30 Uhr

Spanien - Deutschland

32:29 (18:15)

16.01.2016

20.45 Uhr

Schweden - Slowenien

23:21 (16:9)

18.01.2016

18.15 Uhr

Slowenien - Spanien

24:24 (13:10)

18.01.2016

20.30 Uhr

Deutschland - Schweden

27:26 (13:17)

20.01.2016

17.15 Uhr

Deutschland - Slowenien

25:21 (12:10)

20.01.2016

20.00 Uhr

Spanien - Schweden

24:22 (12:10)

Vorrunde Gruppe D Uhrzeit Begegnung Ergebnis
16.01.2016 18.00 Uhr Ungarn - Montenegro 32:27 (16:12)
16.01.2016 20.15 Uhr Dänemark - Russland 31:25 (13:13)
18.01.2016 18.00 Uhr Russland - Ungarn

27:26 (14:10)

18.01.2016 20.15 Uhr Montenegro - Dänemark

28:30 (16:14)

20.01.2016 17.15 Uhr Russland - Montenegro

28:21 (14:9)

20.01.2016 20.00 Uhr Dänemark - Ungarn

30:22 (18:10)

Hauptrunde Gruppe 1 Uhrzeit Begegnung Ergebnis
21.01.2016 18.15 Uhr

Frankreich - Weißrussland

34:23 (20:5)
21.01.2016 20.30 Uhr

Mazedonien - Kroatien

24:34 (13:17)
23.01.2016 18.15 Uhr

Frankreich - Kroatien

32:24 (16:10)
23.01.2016 20.30 Uhr

Polen - Norwegen

28:30 (15:16)
25.01.2016 18.15 Uhr

Mazedonien - Norwegen

31:31 (17:13)
25.01.2016 20.30 Uhr

Polen - Weißrussland

32:27 (19:13)
27.01.2016 16.00 Uhr

Mazedonien - Weißrussland

29:30 (13:14)
27.01.2016 18.15 Uhr

Frankreich - Norwegen

24:29 (11:12)
27.01.2016 20.30 Uhr

Polen - Kroatien

23:37 (10:15)
Hauptrunde Gruppe 2 Uhrzeit Begegnung Ergebnis
22.01.2016
18.15 Uhr

Deutschland - Ungarn

29:19 (17:9)
22.01.2016 20.30 Uhr

Schweden - Russland

28:28 (15:15)
24.01.2016 18.15 Uhr

Deutschland - Russland

30:29 (17:16)
24.01.2016 20.30 Uhr

Spanien - Dänemark

23:27 (14:11)
26.01.2016 18.15 Uhr

Spanien - Ungarn

31:29 (15:15)
26.01.2016 20.30 Uhr

Schweden - Dänemark

28:28 (13:15)
27.01.2016 16.00 Uhr

Schweden - Ungarn

22:14 (10:7)
27.01.2016 18.15 Uhr Deutschland - Dänemark 25:23 (12:13)
27.01.2016 20.30 Uhr

Spanien - Russland

25:23 (11:12)
Spiel um Platz 7 Uhrzeit Begegnung Ergebnis
29.01.2016 16.00 Uhr Polen - Schweden 26:24
Spiel um Platz 5 Uhrzeit Begegnung Ergebnis
29.01.2016 18.30 Uhr Frankreich - Dänemark 29:26
Halbfinale Uhrzeit Begegnung Ergebnis
29.01.2016 18.30 Uhr Norwegen - Deutschland 33:34 n.V. (27:27, 13:14)
29.01.2016 21.00 Uhr Spanien - Kroatien 33:29 (18:14)
Spiel um Platz 3 Uhrzeit Begegnung Ergebnis
31.01.2016 15.00 Uhr Norwegen - Kroatien 24:31 (11:15)
Finale Uhrzeit Begegnung Ergebnis
31.01.2016 17.30 Uhr Deutschland - Spanien 24:17 (10:6)

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