tz-Kolumne

Heinrich heute: Ein Spiel mit Stiel

München - tz-Kolumnist Jörg Heinrich betrachtet in der Rubrik "Heinrich heute" die Sportwelt. Diesmal schreibt er über Quidditch.

Die Fußball-Bundesliga macht schon wieder Pause. Kein Wunder, dass sich die Menschen anderen Sportarten zuwenden, zum Beispiel dem Quidditch. Beim Harry-Potter-Spiel mit dem Besen gibt es jetzt erstmals in Deutschland einen Ligabetrieb. Und wer unserem Lokalverein, den Münchener Wolpertingern, zuschaut, der merkt schnell: Neue Besen kehren gut. Der Sport macht Spaß, es gibt immer wieder Kehrtwenden im Spiel, und auch sonst hat Quidditch viele Vorteile gegenüber dem Fußball. Die USQ, quasi die Quidditch-FIFA, gilt als nicht korrupt, und WM-Turniere finden nicht in Katar statt, sondern in Oxford oder Frankfurt. Schon Chris Roberts, der alte Schlager-Muggel („Mein Schnatz, du bist ne Wucht“), hat über Quidditch gesungen. Und wir fressen einen Besen, wenn Ihnen Quidditch nicht gefällt. Denn es handelt sich eindeutig um ein Spiel mit Stiel.

Jörg Heinrich

Rubriklistenbild: © dpa/dpaweb-mm

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