Hertha gewinnt im Abstiegskampf gegen den HSV 

Die Mannschaft von Hertha BSC freut sich über den Sieg. Foto: Malte Christians
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Die Mannschaft von Hertha BSC freut sich über den Sieg. Foto: Malte Christians
Der Hamburger Ivo Ilicevic (l) wird von den Berlinern Peer Pekarik und Roy Beerens bedrängt. Foto: Malte Christians
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Der Hamburger Ivo Ilicevic (l) wird von den Berlinern Peer Pekarik und Roy Beerens bedrängt. Foto: Malte Christians
HSV-Spieler Pierre Michel Lasogga steht nach dem Spiel gebeugt auf dem Platz. Foto: Malte Christians
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HSV-Spieler Pierre Michel Lasogga steht nach dem Spiel gebeugt auf dem Platz. Foto: Malte Christians
Ivo Ilicevic (unten) vom HSV verliert den Ball an den Berliner Roy Beerens. Foto: Malte Christians
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Ivo Ilicevic (unten) vom HSV verliert den Ball an den Berliner Roy Beerens. Foto: Malte Christians
Der Hamburger Cleber Reis (l) verteidigt den Ball mit Händen und Füßen gegen den Berliner Salomon Kalou. Foto: Malte Christians
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Der Hamburger Cleber Reis (l) verteidigt den Ball mit Händen und Füßen gegen den Berliner Salomon Kalou. Foto: Malte Christians
HSV-Trainer Josef Zinnbauer schaut mit ernstem Gesicht dem Spiel seines Teams zu. Foto: Malte Christians
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HSV-Trainer Josef Zinnbauer schaut mit ernstem Gesicht dem Spiel seines Teams zu. Foto: Malte Christians

Hamburg (dpa) - Hertha BSC Berlin hat beim Hamburger SV drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gewonnen. In einer zerfahrenen Partie erzielte Sebastian Langkamp in der 84. Minute per Kopf das Tor zum 1:0 (0:0)-Sieg für die Berliner.

Vor 53 640 Zuschauer verloren die Hamburger am Freitagabend nicht nur die Punkte, sondern auch Abwehrspieler Cleber durch eine Gelb-Rote Karte. Nach der bitteren Heimniederlage muss HSV-Trainer Josef Zinnbauer wohl um seinen Job bangen. Zum Auftakt des 26. Spieltags hängen die Hamburger als 15. weiter im Tabellenkeller der Liga fest. Berlin steigt von Platz 14 auf Platz 13 in der Tabelle.

Ohne den Ex-Herthaner Pierre-Michel Lasogga, der zunächst auf der Bank Platz nahm, startete der HSV elanvoll in die von vielen als Abstiegs-Endspiel bezeichnete Partie. In der 6. Minute reagierte Berlins Schlussmann Thomas Kraft bei einem abgefälschten Schuss von Zoltan Stieber glänzend, den folgenden Eckball köpfte der Brasilianer Cleber freistehend über den Kasten. Die nächste Chance bot sich Rafael van der Vaart, den Coach Josef Zinnbauer erstmals seit dem 0:8-Debakel im Februar in München in die Startelf berufen hatte. Der Volleyschuss des Niederländers flog knapp am Pfosten vorbei (15.).

Obwohl mit Ivo Ilicevic wieder mehr Kreativität ins Offensivspiel der Hanseaten Einzug hielt, blieben weitere Torchancen für die Hausherren bis zur Pause aus. In der Abwehr machte Heiko Westermann seine Sache als Linksverteidiger sehr ordentlich, auch wenn er nach seiner Knieprellung aus dem Hoffenheim-Spiel noch Probleme hatte.

Die von der Hamburger Anfangsoffensive beeindruckten Berliner spielten abwartend und lauerten auf Konter. Allerdings konnten sich weder Salomon Kalou noch der beim 3:0 im Hinspiel zweimal erfolgreiche Änis Ben-Hatira entscheidend in Szene setzen. Erst kurz vor der Pause sorgten die Gäste erstmals für Gefahr vor dem HSV-Tor, als ein Schuss von Ben-Hatira abgeblockt wurde. So verbrachte Rene Adler einen weitgehend ruhigen Abend im Hamburger Tor. Der Ex-Nationalkeeper kam für den gesperrten Jaroslav Drobny in die Mannschaft und stand erstmals seit August wieder in der Startelf.

Auch nach Wiederbeginn warteten die Fans in der zerfahrenen Begegnung vergebens auf spielerische Glanzpunkte. Die Hamburger zeigten viel Engagement und wussten kämpferisch zu überzeugen. Allerdings gelangen den Hausherren nur selten Kombinationen über mehr als drei Stationen. Auf der anderen Seite ergriffen die Berliner selten die Initiative und schienen mit einem Punktgewinn zufrieden zu sein.

Mit Lasogga für Ilicevic versuchte Zinnbauer nach gut einer Stunde das immer mehr erlahmende Angriffsspiel seiner Mannschaft wieder zu beleben. Doch an diesem Abend nahmen die Hamburger nicht einmal die Geschenke an: Nach einem Fehler von John Anthony Brooks zögerte Ivica Olic zu lange mit dem Abschluss (69.). Auf der Gegenseite reagierte Adler bei einem Schuss von Genki Haraguchi gut (74.), doch gegen den platzierten Kopfball von Langkamp war auch er machtlos..

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