Bewerbung um die Olympischen Spiele

Hörmann: "Sportdeutschland steht vor einem Aufbruch"

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DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht "Sportdeutschland steht vor einem Aufbruch". Foto: Christoph Schmidt

Frankfurt/Main - Für DOSB-Präsident Alfons Hörmann ist die Bewerbung um die Olympischen Spiele 2024 mit Hamburg eine Zäsur für den deutschen Sport.

"Sportdeutschland steht vor einem Aufbruch", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche. "Lassen sie uns, hanseatisch formuliert, zu neuen Ufern aufbrechen." Hamburg hatte sich im deutschen Bewerberduell mit Berlin durchgesetzt und soll auf der Vollversammlung offiziell ins internationale Rennen um die Sommerspiele in neun Jahren geschickt werden.

Hörmann betonte, dass Deutschland sich an der Reformagenda des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) orientieren wolle. Diese kann sich erstmals 2024 auswirken und hat weniger Gigantismus und mehr Transparenz zum Ziel. "Wir wollen Vorbild für eine olympische und paralympische Zukunft werden", kündigte Hörmann an.

Der DOSB muss bis zum 15. September beim IOC offiziell die Kandidatur von Hamburg anmelden. Mögliche Konkurrenten könnten neben Boston und Rom auch Paris, Istanbul, Doha oder eine australische Stadt werden. Sollte es im ersten Bewerbungsanlauf nicht klappen, ist eine erneute Kandidatur Hamburgs für 2028 vorgesehen.

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