Hörmann zur Olympiastadt-Wahl: "Rennen absolut offen"

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Für Alfons Hörmann ist das Rennen um die Olympia-Bewerbung zwischen Hamburg und Berlin noch offen. Foto: Soeren Stache

Düsseldorf (dpa) - Trotz der höheren Zustimmung der Hamburger Bevölkerung zu einer Olympia-Bewerbung als in Berlin ist für DOSB-Präsident Alfons Hörmann nichts entschieden.

"Das Rennen ist absolut offen bis zur Empfehlung des DOSB-Präsidiums am Montag", sagte der Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes im Interview mit der "Bild"-Zeitung. "Die reinen Umfragezahlen sprechen für Hamburg. Aber wir müssen alle Faktoren abwägen."

Bei einer Forsa-Umfrage hatten sich 64 Prozent der Hamburger zustimmend zum Olympia-Projekt an der Elbe ausgesprochen, in Berlin waren es 55 Prozent. Die DOSB-Führung wird am Montag eine Empfehlung für eine Stadt geben. Endgültig entscheidet die Mitgliederversammlung des Dachverbandes am 21. März in Frankfurt/Main über die Bewerberstadt.

Außerdem stellte Hörmann klar, dass es auch bei einem Scheitern der deutschen Olympia-Bewerbung für die Sommerspiele 2024 mit dem ausgewählten Kandidaten keinen Städtewechsel gibt. "Wir treten an, um zu gewinnen. Aber auch wenn wir nicht erfolgreich sind, ist eine solche Variante nicht vorstellbar", sagte er. "Wir haben mit Berlin und Hamburg vereinbart: Wir gehen mit der gleichen Stadt im Falle eines Nicht-Erfolges 2024 auch in die zweite Runde 2028."

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