Rekordeinnahmen

TV-Rechteverkauf: Beim IOC klingeln die Kassen

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IOC-Präsident Thomas Bach kann sich freuen.

Lausanne - Höher, weiter, schneller und vor allem immer mehr Geld: Das Internationale Olympische Komitee (IOC) unter der Leitung von Präsident Thomas Bach vermeldet einen Rekord beim Verkauf der olympischen TV-Rechte für den Zeitraum von 2017 bis 2020.

Der Erlös für die Winterspiele 2018 im südkoreanischen Pyeongchang und die Sommerspiele 2020 in Tokio beläuft sich nach derzeitigem Stand auf 3,7 Millionen Euro.

Darin noch nicht enthalten ist der Verkauf der TV-Rechte für Russland, Indien, den Mittleren Osten und Lateinamerika. Hier kalkuliert das IOC mit weiteren Einnahmen in Höhe von rund 400 Millionen Euro. Die dann insgesamt 4,1 Milliarden Euro würden eine Steigerung um zehn Prozent gegenüber dem aktuellen Zyklus von 2013 bis 2016 bedeuten.

Für Europa hatte sich das Mutterunternehmen von Eurosport, Discovery Communications, sämtliche TV- und Multiplattform-Übertragungsrechte von 2018 bis 2024 gesichert und zahlt dem IOC dafür 1,3 Milliarden Euro. Damit könnte in Deutschland Olympia erstmals nicht in ARD oder ZDF übertragen werden. Die beiden öffentlich-rechtlichen Sender haben allerdings noch die Möglichkeit, bei Discovery Communications Sublizenzen für den deutschen Markt zu erwerben.

sid

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