Jerome Golmard

Tödliche Nervenkrankheit bei Ex-Davis-Cup-Spieler

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Jerome Golmard.

Dijon - Der frühere französische Davis-Cup-Spieler Jerome Golmard leidet an ALS. Dabei handelt es sich um eine degenerative Erkrankung des Nervensystems, die letztlich durch Atemlähmung zum Tod führt.

Die Ärzte in Frankreich haben dem 40-Jährigen eine schlechte Prognose gestellt und seine Lebenserwartung auf maximal drei Jahre beziffert. Golmard sitzt mittlerweile im Rollstuhl.

In ihrer Verzweiflung gehen Familie und Freunde nun den Weg an die Öffentlichkeit. Sie bitten unter anderem um aufmunternde Nachrichten auf der Facebook-Seite von Jerome Golmard, der in Dijon bei seinem Bruder lebt und dort täglich von seinen Eltern besucht wird. Hilfreich seien auch medizinische Ratschläge und Informationen über alternative Behandlungsmethoden sowie finanzielle Unterstützung für die Therapie. Enge Freunde von Golmard haben zu diesem Zweck bereits eine Stiftung gegründet.

Die Krankheit war ausgebrochen, nachdem Golmard im September 2013 drei Zähne gezogen worden waren, insgesamt haben die Ärzte 14 verschiedene Entzündungsherde im Mund- und Kieferbereich lokalisiert. Golmard ist mittlerweile bei einem Alternativ-Mediziner in München in Behandlung.

Der frühere Tour-Profi und ATP-Präsident Brad Drewett war im Mai 2013 im Alter von 54 Jahren an den Folgen von ALS gestorben. Bei ihm war die Krankheit im Bereich der Stimmbänder zum Ausbruch gekommen und im Januar 2013 diagnostiziert worden.

sid

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